Weitere Aspekte der kritischen Betrachtung der Nachkriegszeit

Ergänzend zu den Ausführungen in der RBB-Reportage „Polen auf deutschen Spuren – verhasst, vergessen, wiederentdeckt“ genannte Zahl von sechs Millionen polnischen Kriegsopfern, die unter https://silesiaweb.net/was-in-einer-reportage-nicht-zur-sprache-kam/ besprochen wurde, will ich hier auf weitere Aspekte der kritischen Betrachtung hinweisen. Ein besonderer Ansatzpunkt dafür liefert ein Interview, das Wojciech Jaruzelski einer Zeitung nach seinem Rückzug aus der Politik gegeben hat. Die Aussagen Jaruzelskis wurden vor Jahren breit diskutiert. Im Jahr 2010 wurde noch eine intensiv geführte Debatte über die Notwendigkeit der Korrektur mancher geschichtlicher Dogmen zugelassen.

Jaruzelski war lange Zeit polnischer Ministerpräsident und anschließend Staatspräsident. In dem veröffentlichten Gespräch wies er überraschend auf die außerordentlich starke Zunahme der polnischen Bevölkerung in den Nachkriegsjahren hin. Damit deutete er an, dass ein solches schnelles Anwachsen der Einwohnerzahl eines Landes auf natürlichem Wege nicht zustande kommen könne. Seiner Argumentation zufolge wurde die tatsächliche Anzahl der Polen, die den Krieg überlebten, nach dem Krieg manipulativ herabgesetzt, um die zahlenmäßige Lücke zwischen den Vorkriegs- und Nachkriegszahlen maximal groß erscheinen zu lassen.

Geschichtsfälschung im grossen Stil – General Jaruzelski: „Polens Einwohner-Statistik wurde gefälscht“ vom 29.01.2010, ein Interview mit der großen Moskauer Tageszeitung „Izvestija“.

„Warschau – Es scheint nur noch eine Frage der Zeit und Millionen Geschichtsbücher in allen Ländern über die Ereignisse um den zweiten Weltkrieg könnten auf dem Müll landen, denn schon ist bekannt daß in vielen Bereichen Historiker geschwindelt, oder aus Propagandazwecken mit falschen Angaben gefüttert worden waren.

Manipuliert wurde offenbar vor allen Dingen bei Opferzahlen und der ethnischen Herkunft von Tätern und Opfern. Behilflich sind in dieser Entwicklung, neben jüngst erst zugänglich gemachten Archiven, auch osteuropäische Politiker, Gerichte und Zeitzeugen, die nun bewusst oder unbewusst ehrlich, teils sensationelle Aussagen machen, Urteile fällen und hierdurch traditionelle Geschichtsfälscher geradezu in Panik versetzen. Eine derartige, unzweifelhaft spektakuläre, Aussage machte ausgerechnet vor wenigen Tagen der ehemalige polnische Staatspräsident, General Wojciech Jaruzelski in einem ausführlichen Interview mit „Izvestija“.“

Ztat aus: https://de.soc.politik.misc.narkive.com/AOB1Dpcf/general-jaruzelski-polens-einwohner-statistik-wurde-gefalscht , ursprünglich veröffentlicht auf http://polskaweb.eu/polens-mysterioese-bevoelkerungsexplosion-nach-dem-zweiten-weltkrieg-65373111118.html . Am Ende dieser Ausführungen werden weitere Auszüge aus dem verlinkten Text angeführt.

Schließlich sollten die ohnehin harten Maßnahmen des deutschen Besatzungsregimes durch eine möglichst effektive propagandistische Zuspitzung eine starke emotionale Verurteilung hervorrufen. Dadurch sollte die mediale Aufmerksamkeit auf die zahlenmäßig unvorstellbaren deutschen Verbrechen gelenkt und die Akzeptanz der polnischen Gewaltpolitik gegenüber den Ostdeutschen gesteigert werden. So wird suggeriert, dass der „deutsche Militarismus“ und „Vernichtungswille“ eine „gerechte Bestrafung“ verdienten. Die Polen schätzen sich selbst als sehr kompetent im Hinblick auf „Gerechtigkeit üben“ ein.

Es ist ohnehin äußerst schwierig, die Anzahl der ethnischen Polen vor dem Krieg zu bestimmen und mit der Anzahl nach dem Krieg zu vergleichen, um auf diesem Wege die Anzahl der Kriegsopfer zu ermitteln. Polen war vor dem Krieg ein Vielvölkerstaat. Die nationalen Minderheiten zählten vor dem Krieg etwa zehn Millionen Menschen. Dazu zählten einige Millionen Ukrainer, Millionen Weißrussen, Millionen Juden und 1,5 Millionen Deutsche. Hinzu kommt die millionenstarke Gruppe der schlesischen Slonzoki, die in der Wehrmacht gedient haben und nach dem Krieg polnischen Repressionen ausgesetzt waren. Dies endete oft tragisch.

Über das harte Schicksal meines Großvaters nach 1945 habe ich hier bereits berichtet. Es gab zahlreiche ähnliche Fälle, viele davon mit Todesfolge. Nach dem Krieg betrieben die Polen knapp 2.000 Lager für Deutsche, in denen die Sterblichkeitsrate sehr hoch war. Auch Schlesier waren davon betroffen. Viele Schlesier sind in der Wehrmacht gefallen, darunter auch meine fünf Onkel. Wurden meine Onkel (vier leibliche und ein angeheirateter) als polnische Opfer gezählt? Und welcher Opfergruppe wurden die in den polnischen Lagern Umgebrachten zugeordnet?

Die Schilderung der Lage im Lager Auschwitz und seinen Zweigstellen nach 1945 sowie im Lager Lamsdorf erfordert eine detaillierte Besprechung, wie sie beispielsweise unter https://silesiaweb.net/hinter-dem-stacheldraht-der-nachkriegszeit-lamsdorf/ zu finden ist.

Nach 1989 meldete sich eine Gruppe von Auschwitz-Überlebenden und deren Familien zu Wort. In Petitionen wandten sie sich an die Stadtverwaltung von Auschwitz mit der Forderung, ein Denkmal für die Auschwitz-Opfer aus der Zeit nach 1945 zu errichten. Ein Teil der diesbezüglichen Dokumentation ist unter https://silesiainfo.net/SilesiaArchiv/SlonskDe/Slonsk/Cfkt/Oswiecim45/index.htm unter dem Titel „Pamięć o ofiarach represji – Oświęcim po 1945“ (Die Erinnerung an die Opfer der Repressionen – Auschwitz nach 1945) online gestellt.

Der Koordinator der Initiative war Josef Jancza. Auch sein Vater, ein Deutscher, war nach 1945 in Auschwitz inhaftiert und kam wie viele andere ums Leben. Die genauen Umstände des Todes seines Vaters hat die Familie nie erfahren.

Welcher Gruppe wurden die Opfer der Familie Jancza sowie weitere Personen, die in den Jahren 1945–1948 im Lager Auschwitz ums Leben kamen, zugeordnet? Tragen die Deutschen auch dafür die Verantwortung?

Am 5. August 2000 schrieb Josef Jancza an die Verwaltung der Gedenkstätten Auschwitz: „Nach Kriegsende 1945 im Arbeitslager Auschwitz, das damals in Betrieb war und für Deutsche aus den Regionen Beskiden, Bielitz und Oberschlesien bestimmt war, aufgrund der schrecklichen und unmenschlichen Bedingungen – Hunger, Kälte, Krankheiten und völliger Mangel an medizinischer Versorgung – die Reihen der unschuldigen und wehrlosen Häftlinge dezimierten. Sogar eine spezielle Transportgruppe wurde gebildet, die täglich die Leichen der Ermordeten abtransportierte”. Josef Janczas Vater verlor am 9. November 1945 in Lager Auschwitz sein Leben.

Die Behörden antworteten darauf: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass es nach den vorliegenden Informationen nicht möglich ist, im Museum an die Ereignisse zu erinnern, die nach der Befreiung des Lagers stattfanden.“

Das Lager Auschwitz mit all seinen Zweigstellen wurde erst 1948 geschlossen.

Josef Janczas Vater wurde unmittelbar nach der „Befreiung“ der Stadt durch die Polen verhaftet und im Lager Auschwitz inhaftiert. Ihm wurde keine Straftat vorgeworfen. Es genügte, dass er ein Deutscher war. Ist das kein Beweiß eines in Polen allgegenwerichen Nationalistischen Gesinnung?

Zur Sterberate im KZ Buchenwald äußerte sich der Historiker und ehemalige Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe. Der Experte, der sich insbesondere mit Ostdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt hat, sagte, dass die Sterberate in Buchenwald unter russischer Verwaltung nach 1945 viel höher lag als in der NS-Zeit.
https://silesiaweb.net/war-der-8-9-mai-1945-der-tag-der-befreiung/

Wenn es in den unzähligen Lagern in Polen jedoch anders gewesen sein sollte, warum bleiben die polnischen Archive dann weiterhin verschlossen?

Letztendlich ist es der Bewegung für die Autonomie Schlesiens gelungen, vor einer Zweigstelle des Lagers Auschwitz, vor den Toren des Lagers „Zgoda”, eine Gedenktafel anzubringen.

Opfer der sowjetischen militärischen Besatzung

Und wie werden die Opfer der sowjetischen militärischen Besatzung mit den Katyn-Opfern in Verbindung gebracht? Ein Bewohner von Lemberg erzählte mir einmal, dass die Kämpfe um die Stadt bei der russischen Besetzung Ende September 1939 sehr blutig verliefen. Werden die Toten der sowjetischen Besatzung auch den Deutschen angerechnet?

Während des Krieges und auch danach gab es im Osten zahlreiche Partisanengruppen, die sehr rücksichtslos kämpften – auch gegen die Zivilbevölkerung. Es gab sowohl kommunistische als auch frei agierende russische, ukrainische und polnische Gruppen. In einer Reportage sagte eine polnische Zeitzeugin, dass sie sich sofort beruhigt habe, wenn sie erkannte, dass sich Wehrmachtsoldaten dem ukrainischen Dorf näherten. Diese Reportage lief in den 1990er Jahren im ZDF. Wem wurden die millionenfachen Opfer dieser Kämpfe angerechnet? Auch pauschal den Deutschen? Klar, wem denn sonst? Warum wird so wenig über die tatsächliche Lage in den besetzten Gebieten berichtet? Die Russen und Polen sind nicht daran interessiert, und den Deutschen steht es nicht zu. Ist das so?

Die Lage in Vorkriegspolen

Und wie sieht es mit den ukrainischen, jüdischen und weißrussischen Opfern unter den Bewohnern des Vorkriegspolens aus? Viele von ihnen haben Polen noch vor dem Krieg verlassen und sind nach Russland geflüchtet oder nach dem Krieg ausgewandert. Der Bevölkerungaustausch im Osten nach 1945 wurde im Beitrag „Anmerkungen zur Landentschädigung” unter https://silesiaweb.net/anmerkungen-zur-landentschaedigung/ behandelt. Nachdem sich die Lage nach dem Krieg beruhigt hatte, kehrten viele Polen aus dem Ausland zurück. Es überrascht mich nicht, dass sich bisher niemand getraut hat, diese Zahlen sachlich und nachvollziehbar zu ermitteln. Abgesehen von der schwierigen Materie ist dies politisch nicht gewollt oder wird sogar verhindert. Nach wie vor geht es darum, die Deutschen maximal zu belasten, um die Annexion der Ostgebiete – die mit einer Politik der Gewalt einherging – zu rechtfertigen. Die Zeitgeschichte setzt diese politischen Vorgaben um.

Zur übereilten Ermittlung der polnischen Opferzahl berichtet Wikipedia unter https://de.wikipedia.org/wiki/Tote_des_Zweiten_Weltkrieges :

„Ein staatlicher Bericht von 1947 legte die Zahl der polnischen Kriegstoten auf 6,028 Millionen fest; diese Zahl wurde bis 2009 geltend gemacht und galt als unantastbar. Die rasche Ermittlung der polnischen Opferzahlen ergab sich aus der Notwendigkeit der Zahlen für die Frage von Reparationen.

Das Institut für Nationales Gedenken überprüfte diese offizielle Zahl im Auftrag des nationalen Bildungsministeriums und der Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung von Juni bis August 2009. Es ermittelte mit einer Datenbank 5,62 bis 5,82 Millionen polnische Kriegstote. In ihnen enthalten sind 150.000 Polen, die durch die sowjetische Besetzung Ostpolens von 1939 bis 1941 starben. Außerdem sind darin etwa drei Millionen polnische Juden erfasst. Als Forschungsstand gilt die Zahl 5,65 Millionen polnischer Opfer.“

Es wird berichtet, dass die „rasch ermittelten polnischen Opferzahlen” von keinem anerkannten Fachmann bestimmt wurden. Die genauen Umstände sind bekannt. Sollte es sich tatsächlich so zugetragen haben, wäre es umso wertvoller, in dieser Hinsicht weitere glaubwürdige, propagandafreie und von den Vorgaben der Politik unabhängige, also ergebnisoffene Forschungen einzuleiten. Die etablierte Historiografie hat in vielerlei Hinsicht ihre Glaubwürdigkeit verloren. „Wer glaubt, wird selig“, heißt es schon in der Bibel.

Alle Folgen des Krieges werden dem politisch bestimmten „Schuldigen” angerechnet. Wer den Krieg ausgelöst hat, ist eine politische Entscheidung – zumindest solange die Kriegsfolgen tagespolitisch relevant sind. Als Schuldiger gilt einmal mehr Deutschland. Da diese moralische Bewertung über alles andere entscheidet, wäre es von großer Bedeutung, auch der Lage vor dem Ausbruch des Krieges mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Neben Hitler sind auch die Rollen Stalins, Roosevelts, Churchills und des schon damals global agierenden „Tiefen Staates” zu berücksichtigen. Das hätte der wahren Aufklärung gedient. Empfehlenswert ist hierzu der folgende Artikel: https://silesiaweb.net/1939-der-krieg-der-viele-vaeter-hatte/.

General Jaruzelski: Polens Einwohner-Statistik wurde gefälscht!

https://de.soc.politik.misc.narkive.com/AOB1Dpcf/general-jaruzelski-polens-einwohner-statistik-wurde-gefalscht ,, Ursprünglich auf http://polskaweb.eu/polens-mysterioese-bevoelkerungsexplosion-nach-dem-zweiten-weltkrieg-65373111118.html veröffentlich.

Zu den Rätseln früherer Zeiten gehört die mysteriöse Bevölkerungsexplosion im Nachkriegs-Polen.

„Es fehlt mir bis heute das Verständnis wie in meinem Land nach dem Ende des Krieges
24 Millionen Polen gezählt wurden und schon bei der nächsten Volkszählung im Jahre 1970 waren es plötzlich 14 Millionen Polen mehr. Dann endete, wie vom Blitz getroffen, die Bevölkerungsexplosion und pendelte sich beim Stande von 38 Millionen auf eine Einwohnerzahl ein, die noch heute unverändert gilt.“ – gab der ehemalige polnische Präsident gegenüber den hiermit überraschten Journalisten der Tageszeitung „Izvestija“ zu.

Die offiziellen polnischen Statistiken der GUS sind unter Vorbehalt zu betrachten, da hier der Einfluss sowjetischer Doktrinen kaum auszuschließen sind.

„Anmerkung / Kommentar:
Die Statistiken der polnischen Bevölkerung nach den Zweiten Weltkrieg sei offensichtlich gefälscht, es seien an die 14 Millionen Polen als „verschwunden“ angezeigt worden, die dann in späteren Statistiken wundersam wieder aufgetaucht seien. Das polnische Nachrichtenmedium vermutet, daß die Berichte über einen erheblichen Bevölkerungsverlust der ethnischen Polen und Juden im „Generalgouvernement“ einer gründlichen historischen Bearbeitung bedürfen: „Millionen von Geschichtsbüchern über den Zweiten Weltkrieg könnten auf dem Müll landen“ (sic!). In vielen Bereichen hätten damalige Historiker „geschwindelt“, oder seien „aus Propagandagründen mit falschen Angaben gefüttert“ worden. … Vielleicht handelt es sich aber auch einfach um verfälschte Statistiken, die zusammen mit den polnisch-sowjetischen Fälschungen reichlich Material für die Analyse der Historiker hergeben: „Manipuliert wurde offenbar bei Opferzahlen und der ethnischen Herkunft von Tätern und Opfern“.
Ist das etwa die lange gesuchte Antwort auf die Frage: „Wo sind sie denn alle geblieben?“
Offenbar … waren und sind Fälschungen der Bevölkerungsstatistik um zweistellige Millionenzahlen durchaus nicht ungebräuchlich – zum Nachteil Deutschlands und der deutschen Wiedergutmachungszahlungen an die „Opfer“…“

Abschließende Betrachtungen

Wir leben weiterhin in politisch dominierten Zeiten. Laut Grundgesetz sollten die Parteien an der Willensbildung des Volkes „mitwirken”, doch aktuell dominieren sie die politische Diskussion und gestalten die politische und gesellschaftliche Realität nach ihren partikularen Interessen und ihrem eigenen Nutzen. „Deutsche Interessen“ werden dabei nicht vertreten. Es gilt, fremden Interessen und dem Profit fremder Akteure zu folgen.

Neue Kriege werden im alten imperialistischen Stil und unter Missachtung des Völkerrechts präventiv geführt. Dennoch wird international weiterhin behauptet, das Deutsche Reich habe den Ersten und insbesondere den Zweiten Weltkrieg aus eigenen aggressiven, militaristischen Wahnvorstellungen heraus ausgelöst und dadurch Millionen Opfer verschuldet. Eine Korrektur dieser propagandistischen Aussagen findet jedoch nicht statt. „Der Westen“, vor allem die Angelsachsen und Polen, hält an den überzogenen und meist unbegründeten Beschuldigungen fest.

Deutschland wehrte sich unmittelbar nach Ende der Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs gegen die Annahme von Friedensregelungen, die viele ungerechte Bestimmungen enthielten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde jeglicher Widerstand gegen die Bestimmungen der Siegermächte unterbunden. Es begann das Zeitalter des übersteigerten Moralismus. Mit der moralischen Verantwortung werden auch die neuesten Reparationsforderungen der Polen begründet. Der Verlierer ist der Schuldige – selbst 93 Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Insgesamt ist es unerträglich, dass vieles weiterhin politisch verhindert wird. Zwar werden die Folgen deutscher Repressionen detailliert untersucht, eine sachliche Gesamtabrechnung bleibt jedoch aus. Eine solche Auswertung wird politisch verhindert. Offensichtlich möchte man die Auswüchse der Kriegspropaganda nicht mit einer umfassenden, faktenorientierten Evaluierung konfrontieren. Die Opfer polnischer militärischer und politischer Repressionen in Ostdeutschland werden ständig bagatellisiert. Die polnischen Opferzahlen hingegen werden stark überhöht. Eine sachliche Korrektur ist nicht in Sicht.

Polen hat sich in keiner Weise von den Ungerechtigkeiten der Zwischenkriegszeit sowie den schweren Verbrechen distanziert, die im Namen Polens in der Nachkriegszeit begangen wurden. Es gab und gibt keine Bereitschaft, nachzugeben oder Kompromisse zu suchen, um das verursachte Unrecht zu mildern. Die Lage nach 1948 wurde zementiert, es kam nichts zustande. Das Einzige, was Polen weiterhin gut kann, ist, immer neue Forderungen aufzustellen. Neue Vorwürfe lenken von der eigenen Schuld ab. Der ständige Angriff ist die kreativste Form der Ablenkung von den eigenen größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit.


Quelltext:
https://t.me/schlesien_szlonsk/25340
https://t.me/schlesien_szlonsk/25194
https://t.me/schlesien_szlonsk/24401
https://t.me/schlesien_szlonsk/23370

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