Neisse nach dem Einmarsch der Roten Armee 1945 in die Stadt

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    • #3427
      bhn
      Administrator

      „Unten finden Sie einen Link zu einer einminütigen Dokumentation mit dem Titel „ГОРОД НЕЙСЕ – DIE STADT NYSA“. Dank der Bemühungen von Maciej Krzysik, einem leidenschaftlichen Fan der Geschichte von Nysa und Gründer der Website „Nysa 1945“, wurde dieses Material aus den Sammlungen des Russischen Staatsarchivs für Kino und Fotodokumente (RGA KFD) bezogen und im Mai dieses Jahres auf YouTube auf dem Kanal „Maciej Krzysik“ veröffentlicht. Das Dokument zeigt das zerstörte Nysa, nachdem Einheiten der Roten Armee 1945 in die Stadt einmarschierten. Dieses Video war das erste der polnischen Öffentlichkeit vorgelegte Video, das Nysa im Jahr 1945, vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, zeigte. Bis vor kurzem war unter Fans der Geschichte Nysas nur die Polnische Filmchronik (PKF 19A/58) bekannt, die diese Stadt nach Kriegsende zeigt.“

      Quelle: https://t.me/schlesien_szlonsk/26390

    • #3428
      bhn
      Administrator

      Teils sehr interessant, aber gleichzeitig auch schwer verdaulich.
      In dem ersten russischen Film wird die Zerstörung einer Stadt gut dokumentiert. Entsprechend wurde er politisch korrekt kommentiert.
      Von dem zweiten polnischen Film über Nysa habe ich nur Ausschnitte gesehen, vor allem das offene Ende, obwohl die Polen die meiste Zeit über die Neiße sprechen. Am Ende des polnischen Films wurde die Geschichtsdarstellung jäh unterbrochen. Es wurde kein Wort über die polnische Machtausübung, polnische Repressionen oder die Vertreibung der Schlesier aus Neisse verloren.
      Das habe ich von Anfang an erwartet, so handeln die Polen immer. Sie reden, als hätte der polnische Staat schon immer Anspruch auf Schlesien, hier auf Neisse, gehabt.

      Die Wortwahl ist gut überlegt, die Bilder sind sorgfältig ausgewählt und alles ist schlüssig sowie polenfreundlich. Ja, die Polen wurden von den Alliierten „gezwungen”, die ostdeutschen Gebiete einzuverleiben. Kein Pole hat je einem Deutschen ein Haar gekrümmt, so stand es einmal in einem Hirtenbrief, der an die deutschen Bischöfe adressiert war.

      Nein, die Polen sind ein Kulturvolk. Kulturvandalismus ist ihnen fremd, daher muss in diese Richtung nicht geforscht werden. Ja, die deutschen „Revisionisten“, die „abgeschobenen Faschisten“, haben unzählige Fakten und Beweise vorgetragen, aber laut den Polen ist all das gelogen.

      Ich kann diese verlogenen Verherrlichungen der polnischen Geschichte nicht ertragen und steige deshalb immer wieder frühzeitig aus. Ich genieße lieber den sonnigen Tag, als mir anzuschauen, was Polen angeblich „gerettet“ hat.

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