Perspektiven des deutsch-polnischen Neuanfangs
Was im Text „Warum es zu keinem polnisch-deutschen ‚Neuanfang‘ kam und was nun zu tun ist“ verdrängt wird.
Eine Erwiderung auf den Text aus dem „Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej“
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Der Text beginnt wie folgt:
„Ministerpräsident Donald Tusk verkündete einen „Neuanfang“ in den Beziehungen zu Deutschland. Polnische und deutsche Medien überboten sich gegenseitig mit optimistischen Prognosen. Ein Jahr später fällt die Bilanz dieses „Neuanfangs“ ernüchternd aus. Deutsche Politiker strecken weiterhin die Hand aus, die polnische Öffentlichkeit wendet sich zunehmend ab, und das Wort „Reparationen“ ist in die öffentliche Debatte zurückgekehrt wie ein Bumerang … Was ist schiefgelaufen? Und, was noch wichtiger ist: Hätte man das überhaupt vermeiden können?“
Diese Einleitung weckt die Hoffnung, dass die Symptome und die Diagnose der geschichtlich belasteten deutsch-polnischen Beziehungen in dieser Analyse offen, sachlich und kritisch erörtert werden. Auf dieser Grundlage könnte anschließend ein Therapieansatz entwickelt werden. Das wäre ein wahrer Beitrag zum Frieden, zum Ausgleich und zur Völkerverständigung. Leider wurde der Text diesem hohen Anspruch nicht gerecht. Das könnte man von einem „Wochenblatt der Deutschen in Polen“ erwarten. Wie wir inzwischen wissen, werden unsere Wünsche vom Wochenblatt nur selten erfüllt.
Bei kritischer Betrachtung des Textes wird deutlich, dass alle darin enthaltenen Formulierungen und Feststellungen dem postulierten „Neuanfang” widersprechen. Es lautet: „Das Problem des ‚Neuanfangs‘ bestand darin, dass er genau das sein sollte: ein Neuanfang – ein symbolischer Akt des Willens, eine Geste guten Willens, die aus sich selbst heraus eine neue Qualität erzeugen sollte.“ Doch diesen „Neuanfang“ dürfen wir nicht nur von der Politik erwarten. Wir müssen ihn publizistisch auslösen und begleiten, um ihn so unvermeidbar zu machen. Die Medien sind schließlich die vierte Gewalt im Staat.
Solange Publizisten und Intellektuelle im Land an alten Floskeln aus der Nachkriegszeit festhalten, wird sich politisch auch wenig ändern. Der politische Stillstand bietet dem „Wochenblatt”, dem Publikationsmedium der Deutschen in Polen, die Gelegenheit, sich offensiv für die Verständigung einzusetzen. Laut Karl Jaspers ist Frieden nur durch Freiheit möglich, Freiheit wiederum nur durch Wahrheit. Sind in Polen inzwischen alle alten Propagandasprüche beseitigt worden? Wurden alle Lügen der Kriegs- und kommunistischen Nachkriegspropaganda bereits aufgedeckt?
Zum Vergleich betrachten wir das zuletzt veröffentlichte Interview, das Glenn Diesen mit Jeffrey Sachs geführt hat. Es trägt den Titel „Jeffrey Sachs: Davos – Das US-Imperium außer Kontrolle & Europas Unterordnung“ und ist unter folgenden Links abrufbar:
- Originalvideo: https://www.youtube.com/watch?v=99qnlGOa4Tc,
DeutscheFassung: https://www.youtube.com/watch?v=0kYtS35HdVg - oder auf Telegram: https://t.me/Nachrichtenwelt_TV/1825
Jeffrey Sachs trifft in dem Gespräch einige sehr aufschlussreiche Aussagen, die uns weiterbringen. Es werden also keine alten Sprüche aufgewärmt, sondern Tacheles geredet. Eine ähnlich ehrliche Bestandsaufnahme würde einen Neuanfang sowohl für Europa als auch für die deutsch-polnischen Beziehungen begünstigen. Leider scheint das Wochenblatt das noch nicht erkannt zu haben, was sehr schade ist!
Wir sind es gewöhnt, dass in der westlichen Politik um den heißen Brei geredet, lückenhaft informiert oder sogar gelogen wird. Ständig werden uns Sonntagsreden vorgeführt. Doch nichts von dem, was darin gesagt wird, wird später umgesetzt.
Sachs‘ Kritik wird möglicherweise viele verblüffen. Er beschreibt die Lage realistisch und benennt dabei die Kriege, die die USA in den letzten Jahrzehnten begonnen haben. Dabei bezeichnet er die USA als „imperiale Macht“. „Sie handeln dreist und brutal … und kein europäischer Regierungschef hat ein Wort gegen dieses räuberische Verhalten der USA gesagt.“ „Es gibt eine Menge Naivität und Heuchelei in allem, was sich in der letzten Zeit in Europa abgespielt hat.“ (4:17) „Ich halte die USA für imperialistisch und rücksichtslos, und sie haben einen großen Teil der Welt ins Elend gestürzt. Europa war mitschuldig an vielen davon. … Die Europäer waren in ihrer Russophobie absurd, das war kein Realismus, das war Selbstzerstörung. … Jetzt stehen sie völlig in der Ecke, weil sie keine Diplomatie mit Russland haben. … Tatsächlich haben sie überhaupt keine Diplomatie.“
Und weiter: „Das ist die Realität Europas im Moment. Aber das haben sie sich selbst zuzuschreiben.“
Darauf geht Prof. Glenn Diesen ein (6:15): „Die europäische Idee besteht darin, dass der Hass auf Russland den Westen einen soll. Was also durch das verrückte Schüren von Russophobie passiert, ist, dass die Europäer sich stärker von den USA abhängig machen. … So machen sie sich selbst unterwürfig. Man sagt mir, das sei russische Propaganda.“ Sachs erwidert (7:00): „Das ist keine russische Propaganda. Wir können mit eigenen Augen sehen, welche Folgen das alles gehabt hat. Europa ist nicht mehr fähig, über Probleme zu sprechen. Sie rennen in absoluter Panik umher.“ (7:15)
Und so geht das hervorragende Interview weiter. Schachs Blick auf die Lage ist klar, unvoreingenommen und unerschrocken – und zeigt die Dinge so, wie sie sind, und nicht so, wie sie in den europäischen Medien meistens dargestellt werden. Sachs spricht offen und frei über die zahlreichen aggressiven Handlungen der USA und den rücksichtslosen amerikanischen Imperialismus. Das Gespräch ist wertvoll, weil Sachs die wahren Ursachen der Probleme in der Welt benennt und die Zuschauer über die tatsächliche Rolle der amerikanischen Politik aufklärt.
Nehmen wir uns das Interview zum Vorbild und werfen nun einen Blick auf die Schilderung der deutsch-polnischen Beziehungen im Wochenblatt.
Und zur Klarstellung: Das Wochenblatt nennt sich selbst „Gazeta Niemcow w Rzeczypospolitej Polskiej”, also „die Zeitung der Deutschen in Polen”. Noch einmal: „der Deutschen”, also nicht der Polen oder Europäer, sondern „der Deutschen”. Schauen wir dann einmal genauer hin, ob dieser selbstgewählte Anspruch im Text zur Geltung kommt.
Nach der allgemeinen Einführung geht der Autor, Prof. Krzysztof Ruchniewicz, der seit 2002 einen Lehrstuhl für Zeitgeschichte am Willy-Brandt-Zentrum für Deutsche und Europäische Studien der Universität Breslau innehat, zur Analyse der gegenwärtigen Probleme über. 2024 wurde er zudem zum Beauftragten des Ministers für auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit ernannt. Somit ist seine Einbindung in die polnische Politik deutlich erkennbar – er ist also kein freidenkender, unabhängiger Analyst.
Der Autor beginnt mit dem Hinweis, dass der letzte Besuch von Merz in Warschau eine Geste des guten Willens war. Dieser führte jedoch „weder zu einer Veränderung des Tons der öffentlichen Debatte“ noch zu einem Stopp der „wachsenden Welle antideutscher Rhetorik“ in Polen. Bereits zu Beginn wird der Leser darüber informiert, dass Polen eine Verständigung blockiert und nicht bereit ist, mit Deutschland zu kooperieren. Warum denken und handeln die Polen immer noch so?
Die Asymmetrie des Aufeinanderzugehens zeigt sich in den aktuell bevorzugten zwischenstaatlichen Projekten, zu denen das inzwischen beschlossene „Denkmal für die polnischen Opfer in Berlin“, das Deutsch-Polnische Haus und das gemeinsame Geschichtsbuch“ gehören. Diese Asymmetrie in den deutsch-polnschen Beziehungen „hat viele Dimensionen: eine ökonomische, eine geopolitische sowie eine historische und erinnerungspolitische“. Hier staunt schon der Leser des Wochenblatts. Ist die polnische „Welle der antideutschen Rhetorik“ sowie die breite gesellschaftliche Ablehnung der Annäherung an Deutschland tatsächlich in der Stärke der deutschen Wirtschaft oder einem „größeren außenpolitischen Handlungsspielraum“ Berlins begründet?
Was wird den Lesern gleich zu Beginn zugemutet? Haben die Deutschen Konflikte mit anderen Nachbarländern, beispielsweise mit den Niederlanden oder Dänemark? Papier ist geduldig. Solche alten Sprüche lassen sich zwar beliebig oft wiederholen, lenken aber nur von den wahren Ursachen der Probleme ab.
Damit komme ich auf die Aussagen aus dem Interview mit Jeffrey Sachs zurück. Sachs beweist seine analytische Unabhängigkeit und verschafft uns einen klärenden Durchblick. Eine ähnliche freie Aussprache ist von polnischer Seite nicht zu erwarten. Die ausgeprägte polnische Selbstüberschätzung gipfelt schließlich in dem Sprichwort: „Polen ist unsere Mutter und über die Mutter spricht man nicht schlecht“, z.B. Nawrocki (https://www.youtube.com/watch?v=cneN240tBxQ) oder Minister Czarnek (https://www.lodz.niedziela.pl/artykul/86133/Minister-Czarnek-Polska-to-nasza-matka-o-matce-nie-mowi-sie-zle).
Viele Polen – eigentlich alle – denken und handeln nach dieser Devise. Unter Politikern, Ministern, Staatspräsidenten, Professoren und Publizisten gilt sie als oberste Maxime. Da ich selbst aus Oberschlesien komme, ist mir diese Grundeinstellung gegenüber „Mutter Polen” bestens bekannt. Im Jahr 1922 schrieb die Krakauer Zeitung „Czas” in extrem großen Lettern „Powrót Śląska do Macierzy” (Rückkehr Schlesiens zum Mutterland), was so viel bedeutete, dass „Polen das Mutterland Schlesiens sei”. Mit Schlesien war damals Ostoberschlesien gemeint. Es ist unfassbar, dass noch nie ein Pole diesen Spruch kritisiert hat!
Darin liegt das größte Hindernis für den friedlichen Ausgleich und die Quelle der anhaltenden polnischen Arroganz. Es ist die weitverbreitete polnische nationale Selbstüberschätzung. „Deutschland. Deutschland über alles” wurde nie als Ausdruck einer nationalen Überhöhung gegenüber anderen aufgefasst. Den Deutschen wird durch die Sieger gerade eine solche Uminterpretation propagandistisch eingeredet. Der erste Satz des Nationalliedes drückte zu Beginn des 19. Jahrhunderts lediglich den Appell an alle Deutschen aus, sich endlich zu einigen und einen deutschen Nationalstaat zu gründen. Der deutsche Geist der Einheit und friedlichen Koexistenz steht im starken Gegensatz zur provokativen Haltung der Polen.
Damit nähern wir uns also dem Kerngedanken des Interviews mit Jeffrey Sachs. Es ist billig und nicht ehrlich, die Untaten anderer übermäßig zu überzeichnen und einseitig zu verurteilen – und das 80 Jahre nach dem Krieg, dessen Ursachen viel komplexer sind, als sie in Polen gewöhnlich geschildert werden. Oder haben die Polen damit etwas ganz anderes im Sinn?
https://silesiaweb.net/1939-der-krieg-der-viele-vaeter-hatte/
Das ist Ausdruck einer selbstüberschätzenden Haltung. Gerade das tut Sachs nicht. Als Amerikaner spricht er Klartext über das katastrophale und kriegerische Vorgehen seines Landes und übt scharfe Kritik an der Politik der USA. Demgegenüber sind die Voreingenommenheit und der Tunnelblick der polnischen Eliten sagenhaft. So wie es im Deutschen Reich immer eine starke politische Opposition gegen alle Maßnahmen der Regierung gab – zum Beispiel die Haltung der Sozialisten gegenüber dem Kulturkampf Bismarcks – ist eine ähnlich kritische Einstellung der Polen gegenüber polnischen Staatsinteressen unbekannt oder sogar unvorstellbar. Der Autor Prof. Rudkiewicz bestätigt diese Worte ungewollt.
Der Autor schreibt weiter über eine historische und erinnerungspolitische Asymmetrie:
„Gerade diese letzte Dimension ist besonders schmerzhaft, weil sie den Nerv der Identität berührt. Polen und Deutsche erinnern den Zweiten Weltkrieg auf radikal unterschiedliche Weise. Für Polen war er die Erfahrung einer totalen Besatzung, der Zerstörung staatlicher Strukturen, massiver Gewalt gegen die Zivilbevölkerung sowie des Verlustes der Unabhängigkeit über Jahrzehnte hinweg. Für Deutschland hingegen war er die Erfahrung von Schuld und Verantwortung, der Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, aber auch das Trauma von Vertreibungen und der Teilung des Landes.“
In der Regel mündet ein Krieg in der Besatzung des Landes. Was ist daran außergewöhnlich? Südfrankreich unter General Petain hat die Besatzungszeit beispielsweise weitgehend gewaltlos überstanden. Polen hingegen setzte auf harten bewaffneten Widerstand. Aus symmetrischen Gründen führte dies zu einer „totalen” Form der Besatzung. Das ist keine Rechtfertigung, sondern lediglich ein Hinweis auf die logische Folgewirkung. Davon abgesehen wird die Entdeutschungspolitik Polens in der Zwischenkriegszeit – beispielsweise die Maßnahmen, die nach 1922 gegen die Deutschen in Ostoberschlesien getroffen wurden – nie angesprochen, als wäre das unwichtig oder hätte gar nicht stattgefunden. Also friedlich waren die Polen in Friedenszeiten auch wieder nicht.
https://silesiaweb.net/das-schicksal-der-deutschen-volksgruppe-in-ostoberschlesien-in-den-jahren-1922-1939/https://silesiaweb.net/oberschlesien-in-der-aufstandszeit-1918-1921-teil-3/: Perspektiven des deutsch-polnischen Neuanfangs
„Der Verlust der Unabhängigkeit für Jahrzehnte“ darf den Deutschen nicht angelastet werden. Die antideutsche Voreingenommenheit der polnischen nationalen Eliten scheint grenzenlos zu sein. Die Anbindung Polens an den verbrecherischen Stalin und Russland war unter anderem eine Folge der geostrategischen Lage nach Ausschaltung Deutschlands als mitteleuropäischer Machtfaktor. Der Hauptgrund dafür lag jedoch im polnischen „Drang nach Westen“ sowie in der völkerrechtswidrigen Besatzung Ostdeutschlands und der Vertreibung der einheimischen Bevölkerung. Die Eroberung Ostdeutschlands bis an die Oder war von Polen schon lange vor dem Kriegsausbruch beabsichtigt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Polnischer_Westgedanke
https://silesiaweb.net/die-geschichte-der-oder-neisse-linie/
Wer sonst hätte den Polen diese Gebietseroberungen in ähnlicher Weise abgesichert? Nach dem Krieg bestand in Westeuropa lange die Absicht, die Verwaltungstrennlinie zugunsten Deutschlands zu korrigieren. Eine solche Grenzkorrektur wäre in jeder Hinsicht gerecht gewesen. Doch Stalin selbst hat Polen vor diesem gerechten Ausgleich bewahrt, weshalb das Land ihm ewigen Dank schuldet.
Die einseitige Sichtweise des polnischen Professors überrascht mich nicht. Würde das Wochenblatt als Gegengewicht zu dieser pro-polnischen, nationalistischen Betrachtung eine konträre Darstellung veröffentlichen, würde ich dies als begrüßenswerte Initialzündung einer deutsch-polnischen Debatte ansehen. Ich habe jedoch keinen Zweifel, dass das Wochenblatt dies gar nicht beabsichtigt und es nicht einmal in Erwägung ziehen darf. Denn das Wochenblatt ist in die polnische Staatsräson eingebettet und hat nicht die Freiheit, unabhängige Stimmen zu verbreiten.
Insgesamt ist es bemerkenswert, dass in Polen heute noch an feindlichen Haltungen festgehalten wird, die längst überwunden schienen. Prof. Rudkiewicz und Jeffrey Sachs haben nichts gemeinsam. Schade drum, denn wie sollte ein Neuanfang gelingen, wenn nicht durch die Überwindung der in Polen bis heute gepflegten propagandistischen und unsachlichen Hetzkampagnen aus der Zwischen- und Nachkriegszeit? Deutschland hat die Geschichte längst aufgearbeitet. Nach 80 Jahren sind nun endlich die Polen an der Reihe – wenn auch viel zu spät! Von deutscher Seite wurde alles unternommen, um ehrlich und zu Polens Vorteil zu kooperieren. Die guten Beziehungen Deutschlands zu all seinen anderen Nachbarländern bestätigen und beweisen das. Eine deutsch-polnische Verständigung kann weiterhin nicht zustande kommen. Die Ursache dafür liegt ausschließlich bei Polen selbst. Ist das so, Herr Rudkiewicz? Sollte dem so sein, setzen Sie sich bitte für eine ehrliche Überwindung der polnischen Blockade und eine Aufarbeitung aller bestehenden Voreingenommenheiten ein. Folgen Sie dem Beispiel von Jeffrey Sachs und lassen Sie sich von Aufrichtigkeit und geschichtlicher Wahrheit leiten!
Diese kritische Betrachtung bezieht sich lediglich auf den Einstieg in den gesamten Text. Eine Erwiderung des gesamten Textes ist auf diese Weise nicht möglich. Dafür wäre eine Buchform erforderlich, was jedoch nicht beabsichtigt ist.
Quelltext:
https://t.me/schlesien_szlonsk/24269
https://t.me/schlesien_szlonsk/24270
https://t.me/schlesien_szlonsk/24317
https://t.me/schlesien_szlonsk/24318
https://t.me/schlesien_szlonsk/24319
https://t.me/schlesien_szlonsk/24326

