Antwort auf: Neisse – älter als Krakau, ein Juwel Europas

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bhn
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Die Reportage beginnt mit dem Hinweis auf den Abmarsch der Roten Armee aus der Stadt im Dezember 1945, als „lose Gruppen von Marodeuren” noch aktiv gewesen sein sollen. Wie es der Bevölkerung von Neisse nach der Eroberung der Stadt und der Übernahme der Verwaltung durch Polen erging, wird jedoch nicht thematisiert. Dies ist eine spitzbübische Unterschlagung von Fakten, die Polen ständig vollumfänglich ausblendet. Die Polen reden nie über die grauenvolle Behandlung der schlesischen Bevölkerung und leider initiiert auch kein deutscher Historiker oder Politiker eine Debatte darüber. Die Polen wissen das und überspringen regelmäßig alles, was sie belastet. Das nächste in der Reportage erwähnte Datum ist der April 1951.

Anfang der 1950er Jahre begann auf Anweisung des Bevollmächtigten der Zentralverwaltung in Warschau der Abbau der noch erhaltenen Bausubstanz in Neisse, darunter auch der noch intakten, historisch und architektonisch äußerst wertvollen Häuser. Die Materialien sollten bei anderen Bauprojekten der Zeit wiederverwendet werden. Der „Wiederaufbau Warschaus” war damals als „nationale Aufgabe” ausgerufen worden. Sogar jedes Kind war nach der Einschulung dazu verpflichtet, monatlich einen Zloty an die Wiederaufbaukasse zu „spenden“. Zu diesem Zweck wurden alle denkbaren Materialquellen genutzt, ohne Rücksicht auf den Wert der zerstörten Objekte. Die planmäßige Vernichtung der historischen schlesischen Bausubstanz war ein eindeutiger Beweis für den „Kulturvandalismus”, den der polnische Professor Tomaszewski den Polen zuvor in seinem Beitrag vorgeworfen hatte.

Ähnlich wie die Hunnen hat Polen in der Nachkriegszeit zahlreiche, fast alle schlesische Kulturdenkmäler und Hinterlassenschaften der großen, deutsch geprägten Baukunst gezielt zerstören lassen. In einer Sendung wurde die Behauptung aufgestellt, dass den Vandalen, einem germanischen Volk, zu Unrecht der „Vandalismus” vorgeworfen wird. Dann nehmen wir eben das Vorgehen der „Hunnen”, eines Reitervolks aus dem Reich Dschingis Khans, zum Vergleich.
Heute wollen die Polen selbstverständlich nichts davon hören. Die beiden nachfolgend zitierten polnischen Kommentare deuten die Stimmung gut an.

Ein besonderes Thema wäre die Schilderung der Maßnahmen zur Vertreibung der Schlesier nach 1945 sowie die dabei an den Tag gelegte brutale, inhumane und verbrecherische Vorgehensweise der Polen. Die Nachfahren der Bevölkerung, auf die sich die Polen ständig beziehen – die Ur-Slawen, aber „Urpolen“ im polnischen Verständnis und die Erbauer Schlesiens – wurden wie Müll entsorgt: Sie wurden mit polizeilichen und militärischen Mitteln aus ihrer Heimat verjagt. In der Reportage spricht ein Pole über das „Kriegstrauma“ der Polen. Dabei handelte es sich allerdings nicht um ein Trauma, sondern um die lange geplante und konsequent verfolgte Absicht einer chauvinistischen Expansionspolitik, die keinerlei Rücksicht auf Recht, Moral und die Lehren des Christentums nahm. Und das alles Jahre nach dem Ende des Krieges, also in sogenannten „Friedenszeiten“.

Zum Vergleich siehe:
https://silesiaweb.net/der-polnische-westgedanke-und-seine-folgen/ sowie viele weitere Beiträge unter dieser Adresse.