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2026-08-30 um 13:40 Uhr #3692bhnAdministrator
Ein gut geschriebener Lagebericht mit dem Titel „Reindustrialisierung der USA und Deindustrialisierung Deutschlands“ ist unter https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/reindustrialisierung-usa/ abrufbar. Tichys Einblick geht regelmäßig Themen nach, die für alle „antifafreundlichen“ Medien tabu sind. Ja, wir leben in Zeiten, in denen politische Narrative jede Bewertung vorgeben und steuern – unabhängig von den Interessen des Landes und den damit verbundenen Kosten. Es gilt: „Wir werden die Welt retten, es koste, was es wolle“.
Lange Zeit setzte das Deutsche Reich alle Maßstäbe für die politisch-wirtschaftliche Entwicklung, die zwar stürmisch, aber friedlich verlief. Das Land war lange ein Leuchtstern am Firmament der aufstrebenden Völker. Die deutsche Wissenschaft und Ingenieurskunst, die funktionierende und fortschrittliche Verwaltung im preußischen Stil, das Schulwesen und die demografische Struktur des Landes brachten die damalige Welt zum Staunen. Noch heute ist das (nur) noch in der alten Architektur sichtbar.
Wenn eine Stadt im Zweiten Weltkrieg nicht durch englische Terrorangriffe zerstört wurde, glänzt sie bis heute mit bewundernswerter Architektur aus der Kaiserzeit. Aus diesem Grund haben die Alliierten nach der sogenannten „Wiedervereinigung” mit aller Kraft verhindert, dass Berlin nach den herrlichen preußischen Architekturmustern wieder aufgebaut wird. Stattdessen wurden alle modernen Bauten den seelenlosen amerikanischen Glashäusern angeglichen. Es ging also um die endgültige Verdrängung des deutschen Kulturgeistes. Nicht der sogenannte „Militarismus”, der in der behaupteten Form nie existierte, sondern die deutsche Kultur- und Wirtschaftsleistung wurde von den Alliierten als Bedrohung für ihre profitorientierte Lebensweise angesehen.
Auch in der Wirtschaft kam vor dem Ersten Weltkrieg 98 % des Welthandels mit chemischen Produkten von den Chemiekonzernen des Deutschen Reichs. Die damals auf Steinkohle als Ausgangsstoff basierende Chemie war also ein deutscher Wirtschaftszweig. „Made in Germany“ feierte Siege auf nahezu allen Feldern der wirtschaftlichen Entfaltung und der modernen Wissenschaft.
Für England war dies zu viel: Die englischen Eliten begannen, gegenzusteuern und den kommenden großen europäischen Krieg vorzubereiten. Ausschlaggebend für die gestiegene Kriegsgefahr war, dass sich das Russische Zarenreich gegen Mitteleuropa stellte. Heute ist dem Putin die geschichtliche Fehlleistung des Russischen Reiches sicher klar.Ein guter Einstieg in die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs ist der Beitrag „Im Galopp in den Ersten Weltkrieg“ auf https://silesiaweb.net/foren/thema/im-galopp-in-den-ersten-weltkrieg/.
Zum selben Thema sind die zahlreichen Beiträge von Wolfgang Effenberger auf Nuoviso sehr empfehlenswert. Unter https://silesiaweb.net/foren/thema/vom-ersten-weltkrieg-bis-iran/ wird auf ihn eingegangen. Es lohnt sich, in Nuoviso-Kanal unter https://t.me/Nuoviso nach „Effenberger” zu suchen. Er betreibt fachkundige, unabhängige Geschichtsforschung. Da er freier Autor ist, kann er unabhängig berichten. Das ist und bleibt die notwendige Voraussetzung für gute Forschung.Der zu Beginn dieses Beitrags verlinkte Artikel zur Deindustrialisierung Deutschlands beschreibt die aktuelle Lage. Das Land, das früher von Deutschen regiert wurde und sich wirtschaftlich nach eigenem Ermessen entwickeln konnte, ist heute nicht einmal mehr ein Schatten seiner selbst. Und die Deutschen – vor allem die politisch Bevorzugten und gehirngewaschenen Gutmenschen – machen dabei munter mit. Nur ein Widerstand der Massen kann diese fremdbestimmte Selbstzerstörung stoppen, doch ein solcher Widerstand ist weiterhin nicht in Sicht.
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