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2026-06-06 um 5:08 Uhr als Antwort auf: Kontroverse über schlesische Identität im EU-Parlament #3509
bhn
AdministratorNoch eine Ergänzung zur vorherigen Ergänzung.
Diesmal geht es um den Inhalt der Aussage der Europaabgeordneten Irmhild Boßdorf (AfD).Ich freue mich über diese klare Stellungnahme zugunsten der Belange der in der Heimat gebliebenen Schlesier.
Leider hat sich nur in Oberschlesien eine schlesisch-deutsche Minderheit erhalten. Niederschlesien wurde hingegen so gründlich ethnisch gesäubert, dass nach der Vertreibung kaum noch Niederschlesier im Land verblieben sind. Im Raum Waldenburg waren es einige Industriefachleute, die von den Polen aus wirtschaftlichen Gründen einige Jahre in ihrer Heimat gelassen wurden. Anfang der 1950er Jahre verließen die letzten von ihnen das Kohlerevier in Richtung Deutschland.Und wieder einmal einige ergänzende Hinweise zu Oberschlesien. Die nationale Zugehörigkeit wird nämlich nicht allein durch die gesprochene Sprache bestimmt. Vielmehr stehen hinter der nationalen Einordnung als Pole, Deutscher, Schweizer oder Spanier zahlreiche weitere nationale Charakteristika.
In der Schweiz ist die dominante Volksgruppe deutschsprachig, genauer gesagt wird dort meist Schweizerdeutsch gesprochen. Sind die französisch oder italienisch sprechenden Schweizer also keine Schweizer mehr?
Und wie ist es in Spanien? Sind die Basken oder Katalanen Spanier? Spanisch wird in ganz Lateinamerika gesprochen. Sind Chilenen Spanier und Kanadier und US-Amerikaner Engländer?Es ist armselig, die Nationalität allein anhand der gesprochenen Sprache zu definieren. Bei den Juden aus aller Welt wird die Nationalität sogar durch die Konfession definiert, die sie praktizieren. Die nationale Zuordnung ist also ein unerschöpfliches Reservoir an Vielfalt.
Und zurück zu Deutschland: Sind Sorben Polen, nur weil Polen Sorbisch verstehen? Sind Slowenen Polen, weil Slowenisch dem Polnischen sehr ähnlich ist? Weiter: Kroaten und Serben sprechen weitgehend eine Sprache, die in Jugoslawien Serbokroatisch genannt wurde. Heute, nach der Trennung, sprechen die Kroaten wieder Kroatisch und die Serben Serbisch.
Ist das Slonskoslawisch, auch „po slonsku“ genannt, eine eigenständige Sprache? Ja, die Polen haben es aus politischen Gründen so definiert, um auf diesem Wege Ansprüche auf ganz Schlesien zu erheben. Dabei ging es ihnen lediglich um die Aneignung des schlesischen industriellen Reichtums. Es wurde sogar behauptet, „po slonsku” sei ein polnischer Dialekt. Sind Sorbisch und Slowakisch auch polnische Dialekte?
Ich könnte endlos weitere Fragen stellen.
Die Nationalität wird durch viele Charakteristika vorgegeben, darunter auch durch die eigene Zuordnung.
Zu einer Nationalität gehören eine gemeinsame Geschichte, ein gemeinsamer Kulturraum und ein offener Austausch innerhalb eines Landes über Jahrhunderte hinweg. Gemeinsame Literatur, Mentalität usw. – all das macht die Nationalität aus. Nur zur Klarstellung: Eichendorff war ein Oberschlesier und als solcher ein Deutscher.Und nun die Frage: Sind die in der Heimat gebliebenen Oberschlesier schlesische Deutsche oder Polen?
Zu dieser Frage hat sich Frau Prof. Rostropowicz zuletzt kurz, aber treffend geäußert. Ihre Wortmeldung unter https://silesiaweb.net/foren/thema/prof-roztropowicz-ueber-oberschlesische-identitaet/ klärt die Frage der durch Geburt vererbten und durch das Elternhaus weitergegebenen Nationalität der in der Heimat gebliebenen Schlesier eindeutig.
2026-06-06 um 5:07 Uhr als Antwort auf: Kontroverse über schlesische Identität im EU-Parlament #3508bhn
AdministratorEine andere Frage: Ergänzend zu dem zuvor Gesagten liegt die Verantwortung für die gesamte Misere selbstverständlich auch bei den Deutschen. Allerdings wird dabei eine völlig verdrehte Argumentation herangezogen.
Vor Jahren hielt ich einen Bericht der polnischen Kommunisten in der Hand, in dem sie den Ausgang der Willy-Brandt-Gespräche bezüglich der Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Staatsgrenze für den internen Gebrauch kommentierten.
Darin bezeichneten die polnischen Kommunisten den Erfolg der deutsch-polnischen Gespräche als einen völlig unerwarteten Sieg der polnischen Position gegenüber allen deutschen rechtlichen Ansprüchen auf Ostdeutschland – ohne dafür irgendwelche Gegenleistung anbieten zu müssen.Brandt hat den Polen Ostdeutschland zum Frühstück serviert. Die einzige Gegenleistung, die ich damals selbst wahrgenommen habe, war die Zuspitzung der polnischen Propaganda gegen die Positionen der CDU/CSU. Ja, die SPD nahm das Angebot der Kommunisten gerne an, gemeinsam mit den Polen gegen die Widerstände der CDU und der Vertriebenenverbände im Bundestag vorzugehen – also eine linke Allianz über die Oder hinweg.
Die SPD konnte die Abstimmung im Bundestag über das Misstrauensvotum gegen Brandt und die Ostverträge nur mithilfe gekaufter Stimmen von Überläufern für sich entscheiden. Welche Summen die einzelnen CDU-Parlamentarier von der Stasi dafür erhielten, ist heute genau bekannt.
Die deutsche Gesellschaft hat sich also von den Polen vollkommen austricksen lassen. Die Propagandaschlacht gegen den Vertriebenenbund spitzte sich erst mit den Ostverträgen zu. Das wäre einen langen Bericht wert.
Und heute wissen die Polen davon gar nichts mehr. Warum auch? Jahrzehntelang hat es vorzüglich funktioniert, den Deutschen die Schuld zuzuweisen und so eine Debatte über die eigene Schuld erfolgreich zu verhindern.
Ja, so sehe ich das Problem von heute. Heute müssen wir im Schlesien-Kanal gegen die jahrzehntelang breitgetretene mediale Schummelei und die deutsche kollektive Selbstzerfleischung ankämpfen. Das ist eine wahre Herkulesaufgabe!2026-06-06 um 5:04 Uhr als Antwort auf: Kontroverse über schlesische Identität im EU-Parlament #3507bhn
AdministratorInsgesamt war es ein sehr interessanter Meinungsaustausch. Ich werde mich dazu umfangreich äußern. Aber der Reihe nach …
Ja, nach wie vor gibt es Stereotype im Denken und Argumentieren, Unwissen, Vorurteile, polnische Rechthaberei, keine Empathie für die Opfer der polnischen Gewaltherrschaft, eine völlige Ausblendung jeglicher Objektivität sowie eine Blockade gegenüber menschlicher Mitverantwortung.Das ist die politische Realität von heute. Die EU bietet eine Plattform für die Verbreitung einer nationalistischen polnischen Gesinnung zulasten der mitteleuropäischen Kultur des friedlichen Zusammenlebens. Erst der Ausgang des Ersten Weltkriegs und die Gründung des intoleranten und chauvinistischen polnischen Staates rissen Mitteleuropa aus der historisch gewachsenen Kultur der Toleranz heraus.
bhn
AdministratorEin weiterer Aspekt der massiven Unterdrückung der Wahrheit folgt nun.
„Der Zeitzeuge hatte 1945 geholfen, Gefallene beizusetzen; Bilder und Dokumente, die davon zeugten, hatte er in einer Kapelle versteckt. Doch bis heute hat der Volksbund von der Denkmalschutzbehörde keine Genehmigung bekommen, in dieser Kapelle zu suchen. Der Mann erinnert sich daran, dass damals Kreuze dort gestanden hätten, doch schon kurz nach dem Krieg sei alles eingeebnet worden.… Der Friedhof wurde mit einem Campingplatz überbaut.“Die Polen lassen nicht zu, dass ihnen geschichtlich-völkerrechtliche Vorwürfe gemacht werden. In Polen gehört es zum weit verbreiteten „Wissen“, dass nicht die Polen, sondern ausschließlich alle anderen die Angreifer und Menschenschlächter waren. Diese Indoktrination wird in Schulen und Medien des Landes bis heute aufrechterhalten. Jede gegenteilige Behauptung wird als Kränkung und Besudelung des gesamten polnischen Volkes aufgefasst.
Die Aussage „Als der Krieg auf die Angreifer zurückschlug“ entspricht der gängigen Geschichtsdarstellung.
Über den Bielitzer Dialekt wird berichtet unter:
„Hajmetsproch – die Sprache des alten Bielitz“ – Silesia NewsNur eine Handvoll Menschen sprechen heute noch den Bielitzer Dialekt. Das Jahr 1945 markierte das Ende der Bielitz-Bialaer deutschen Sprachinsel und somit grundsätzlich auch das Ende des aktiven Gebrauchts einer Sprache, die sechseinhalb Jahrhunderte lang im schlesisch-galizischen Grenzland beheimatet war.
Die Bielitzer Sprachinsel entstand im späten 13. Jahrhundert infolge einer Besiedlungsaktion der Herzöge von Teschen
Sechseinhalb Jahrhunderte lang war der Bielitzer Dialekt im schlesisch-galizischen Grenzland beheimatet
Kommentar unter:
https://t.me/schlesien_szlonsk/23369
https://t.me/schlesien_szlonsk/23370bhn
AdministratorDie geschichtliche Lage Polens wird als besonders ungünstig beschrieben.
„Polen, unser Nachbarland im Nordosten, eingeklemmt zwischen machthungrigen Staaten, war häufig Spielball der Geschichte und immer wieder Kriegsschauplatz.“
Dieser Einschub ist in jeder Hinsicht unsachlich, überzogen und ungerechtfertigt. Er dient lediglich der Generierung politisch korrekter Sichtweisen. Wie immer geht es darum, die Polen nicht als Tätervolk erscheinen zu lassen. Schließlich ist jedes Land „eingeklemmt“. Deutschland beispielsweise zwischen Frankreich und Russland. Über die „Einklemmung Deutschlands“ wird jedoch nie berichtet. Deutschland wird hingegen immer als Angreiferstaat dargestellt, was insgesamt gesehen in keiner Weise gerechtfertigt ist. Auch ein Verweis auf das Jahr 1939 erweist sich als fraglich, wenn man alle Umstände der Lage vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bedenkt. Und wie viele Kriege hat Polen selbst ausgelöst? Ja, den Polen wird es eben einfach verziehen, man versucht es zu verstehen. Den Deutschen hingegen nicht.Im Mittelalter richteten sich die polnischen Expansionsgelüste auf den Süden und Südosten. Erst der innere politische Zerfall des Landes führte zu dessen Teilung. Die Teilungen Polens waren auf das politische System und die Interessenlage der polnischen Magnaten zurückzuführen. Jeglicher Hinweis auf eine aggressive Haltung Preußens ist ein Griff in die propagandistische Trickkiste. Zur Veranschaulichung der polnischen Expansion und der eingesetzten militärischen Gewalt eignet sich der vorherige Beitrag unter https://t.me/schlesien_szlonsk/26563 gut.
Leider geht der Bericht mit keinem Wort auf die politische Lage Ostoberschlesiens zwischen 1922 und 1939 ein.In Bezug auf die Kriegsgräbervorsorge beschränkt sich der Bericht auf die Beschreibung der Ausgrabungen. Die Umstände der vorgefundenen Lage sowie die Ablehnung der polnischen Behörden gegenüber der Arbeit der Deutschen wurden zwar angesprochen, aber nicht bewertet.
„Der entscheidende Tipp kam – wie häufig – von einem Zeitzeugen, der heute über 90 Jahre alt ist. Er erinnert sich noch gut daran, wie er als Jugendlicher dabei half, die Soldaten zu begraben. Doch der Gedenkstein führte zunächst auf die falsche Fährte: Später sollte sich herausstellen, dass dieser Stein in kommunistischer Zeit versetzt worden war.“
Wir lesen also, dass seitens der polnischen Institutionen kein Interesse besteht. Vielmehr kommt eine große Abneigung gegenüber der deutschen Kriegsgräberfürsorge zum Ausdruck.
„Erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs durfte der Volksbund dort die Arbeit aufnehmen und nach ihren Gräbern suchen. … Der Volksbund arbeitete dort schon 1996/97 unter schwierigen Bedingungen.“
„Inzwischen ist alles überbaut worden. … ein Zeitzeuge, der ihm die Lage der Gräber zeigen konnte. Auf dem idyllischen Platz mitten im Wald stand ein Ausflugsrestaurant. Über den Friedhof hatte man eine Betonplatte gegossen und darauf das Restaurant gebaut. Heute erinnert daran nur noch eine graue Ruine.“bhn
AdministratorDer Text berichtet selektiv, ist aber trotzdem vielsagend.
Der Bericht vermittelt einerseits einen Eindruck von der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., andererseits fallen zahlreiche Auslassungen auf. Der Bericht beschränkt sich nahezu ausschließlich auf die Ausgrabungen gefallener deutscher Soldaten. Eine Ausnahme bildet die explizite Erwähnung des Schicksals der Juden aus Bielitz nach 1939.
„Der jüdische Bevölkerungsanteil, auch überwiegend deutschsprachig, betrug bis zum Überfall der Wehrmacht 20 Prozent. Mit der Besetzung des Landes ghettoisierten die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung und deportierten sie später ins Konzentrationslager Ausschwitz, wo sie ermordet wurde.“Ansonsten schob der Autor eine kurze Geschichtsskizze in den Bericht ein.
„Bielitz. Seit dem ausgehenden Mittelalter gehörte die Stadt zum Habsburger Reich. Im Jahr 1565 war die Amtssprache Deutsch, während im Rest des Gebiets Tschechisch lange die Hauptamtssprache blieb. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Tuchweberei zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor der Stadt. Bielitz war die einzige evangelische Stadt in ganz Österreich. Das Stadtbild hat bis heute seinen besonderen Charakter bewahrt.
1920 wurde Bielitz Bestandteil des wiedererrichteten Polen. Die Stadt blieb auch innerhalb Polens mehrheitlich von Deutschen bewohnt. Auch die Bielitzer jüdischen Glaubens – sie machten ein Fünftel der Bevölkerung aus – waren überwiegend deutschsprachig.“Die geschichtlichen Hintergründe sind in vielerlei Hinsicht charakteristisch für den Süden Ostoberschlesiens. Ja, Bielitz ist eine besonders schön erbaute Stadt. Die Architektur der prunkvoll erbauten Häuser unterscheidet sich deutlich von der der umliegenden Städte wie Teschen oder Pless.
Ich kenne Bielitz genau. Sie liegt am Eingang der Beskiden, einer Gebirgskette, die im Sommer Wanderwege und im Winter Skilifte bietet.Ich weise besonders auf die Angaben zur Sprache der Region hin. Geschichtlich gesehen waren es zwei Sprachen des Ersten Deutschen Reiches. Prag und Wien waren lange Zeit die Hauptstädte dieses Reiches. Bielitz sprach also Deutsch und Tschechisch. Ach ja, und was suchen die Polen heute in Bielitz? Darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen. Die Sprache der Region war die altslawische Slonsko-Slezsko-Sprache, die zusammen mit Deutsch im Land gesprochen wurde. Polnisch wurde im Ostoberschlesien bis 1922 nie gesprochen.
Erst durch das Bemühen des Breslauer Bischofs Bogedain kam Polnisch nach Oberschlesien. führte Mitte des 19. Jahrhunderts Polnisch als Schulsprache ein. Es gab zuvor keine Notwendigkeit, die polnische Sprache in Oberschlesien zu verbreiten. Es war die Idee des Bischofs, der damit die Position der katholischen Kirche in der Region stärken wollte. Aufgrund dieser deutschen Kurzsichtigkeit konnte sich zuerst Polnisch und später Polen in Oberschlesien etablieren. Die Oberschlesier hatten zuvor gar kein Bezug zu Polen. Polen war immer für die Oberschlesier Ausland.
https://t.me/schlesien_szlonsk/21915
https://t.me/schlesien_szlonsk/18387
https://t.me/schlesien_szlonsk/8166
https://t.me/schlesien_szlonsk/81202026-05-03 um 8:46 Uhr als Antwort auf: Am 3. Mai 1921 begann der sogenannte „3. polnische Aufstand“ in Oberschlesien #3439bhn
AdministratorAussage der Straßenbahnschaffnersfrau Anna Nierobich aus Gleiwitz:
„Schon am 3. Mai 1921, waren bewaffnete (polnische) Insurgenten in unsere Wohnung eingedrungen und wollten mich und meinen Ehemann mitschleppen, ließen jedoch auf unsere Bitten davon ab. Als am 2. Juni 1921 wiederum eine Anzahl Insurgenten auf meine Wohnung zukam, versteckte ich mich in dem Keller des Ebelschen Gasthauses in Gleiwitz. Die Insurgenten suchten mich jedoch, fanden mich auch … Es schlugen immer mehrere Mann zu gleicher Zeit auf mich ein … Ich wurde besinnungslos. Dann wurde ich zu Fuß nach Mathesdorf geschafft. Auf dem Wege nach Mathesdorf wurde ich auf einem Kornfelde wiederum auf die Erde gelegt. Während mein Kopf und meine Füße festgehalten wurden, schlug die übrige Horde von ungefähr 15 Mann mit Gummiknüppeln und Ochsenziemern sowie Gewehrkolben auf mich ein. Ich verlor wiederum die Besinnung. In Mathesdorf wurde ich vor dem Gasthaus von einer größeren Horde Insurgenten empfangen, an den Haaren gerissen, gestoßen und bespuckt sowie auch in den Leib getreten. Im Saale wurde ich auf einen Stuhl gesetzt und zunächst in der gleichen Weise mißhandelt. Dann wurde ich mit dem Gesicht zur Wand gestellt und sollte erschossen werden. Einer kommandierte: ,Zehn Mann vor‘ und fragte mich: ,Hast Du noch Wünsche, willst Du noch Deinen Mann vor dem Tode sehen?‘ Als ich dies verneinte, wurden ich von dem Betreffenden geschlagen, und einer rief: ,Wir werden sie nicht erschießen, sondern sie nach Sosnitza auf die Kommandatur führen.‘ Ich wurde dann nach Sosnitza zum Kommandanten geführt und kam auf dessen Anordnung in das Spital daselbst. Dort wurde ich vier Tage lang behandelt und kam dann in das städtische Krankenhaus nach Gleiwitz, wo ich weiter behandelt wurde. Im Krankenhaus brachte ich am 24. Juni 1921 auch ein Kind zur Welt, welches tot war und eine völlig gebrochene Schädeldecke hatte. Ebenso war auch das Kreuz desselben gebrochen. Ich war nämlich bereits sechs Monate schwanger.“https://dn720003.ca.archive.org/0/items/der-tod-sprach-polnisch/Der_Tod_sprach_polnisch.pdf
bhn
AdministratorDie Reportage beginnt mit dem Hinweis auf den Abmarsch der Roten Armee aus der Stadt im Dezember 1945, als „lose Gruppen von Marodeuren” noch aktiv gewesen sein sollen. Wie es der Bevölkerung von Neisse nach der Eroberung der Stadt und der Übernahme der Verwaltung durch Polen erging, wird jedoch nicht thematisiert. Dies ist eine spitzbübische Unterschlagung von Fakten, die Polen ständig vollumfänglich ausblendet. Die Polen reden nie über die grauenvolle Behandlung der schlesischen Bevölkerung und leider initiiert auch kein deutscher Historiker oder Politiker eine Debatte darüber. Die Polen wissen das und überspringen regelmäßig alles, was sie belastet. Das nächste in der Reportage erwähnte Datum ist der April 1951.
Anfang der 1950er Jahre begann auf Anweisung des Bevollmächtigten der Zentralverwaltung in Warschau der Abbau der noch erhaltenen Bausubstanz in Neisse, darunter auch der noch intakten, historisch und architektonisch äußerst wertvollen Häuser. Die Materialien sollten bei anderen Bauprojekten der Zeit wiederverwendet werden. Der „Wiederaufbau Warschaus” war damals als „nationale Aufgabe” ausgerufen worden. Sogar jedes Kind war nach der Einschulung dazu verpflichtet, monatlich einen Zloty an die Wiederaufbaukasse zu „spenden“. Zu diesem Zweck wurden alle denkbaren Materialquellen genutzt, ohne Rücksicht auf den Wert der zerstörten Objekte. Die planmäßige Vernichtung der historischen schlesischen Bausubstanz war ein eindeutiger Beweis für den „Kulturvandalismus”, den der polnische Professor Tomaszewski den Polen zuvor in seinem Beitrag vorgeworfen hatte.
Ähnlich wie die Hunnen hat Polen in der Nachkriegszeit zahlreiche, fast alle schlesische Kulturdenkmäler und Hinterlassenschaften der großen, deutsch geprägten Baukunst gezielt zerstören lassen. In einer Sendung wurde die Behauptung aufgestellt, dass den Vandalen, einem germanischen Volk, zu Unrecht der „Vandalismus” vorgeworfen wird. Dann nehmen wir eben das Vorgehen der „Hunnen”, eines Reitervolks aus dem Reich Dschingis Khans, zum Vergleich.
Heute wollen die Polen selbstverständlich nichts davon hören. Die beiden nachfolgend zitierten polnischen Kommentare deuten die Stimmung gut an.Ein besonderes Thema wäre die Schilderung der Maßnahmen zur Vertreibung der Schlesier nach 1945 sowie die dabei an den Tag gelegte brutale, inhumane und verbrecherische Vorgehensweise der Polen. Die Nachfahren der Bevölkerung, auf die sich die Polen ständig beziehen – die Ur-Slawen, aber „Urpolen“ im polnischen Verständnis und die Erbauer Schlesiens – wurden wie Müll entsorgt: Sie wurden mit polizeilichen und militärischen Mitteln aus ihrer Heimat verjagt. In der Reportage spricht ein Pole über das „Kriegstrauma“ der Polen. Dabei handelte es sich allerdings nicht um ein Trauma, sondern um die lange geplante und konsequent verfolgte Absicht einer chauvinistischen Expansionspolitik, die keinerlei Rücksicht auf Recht, Moral und die Lehren des Christentums nahm. Und das alles Jahre nach dem Ende des Krieges, also in sogenannten „Friedenszeiten“.
Zum Vergleich siehe:
https://silesiaweb.net/der-polnische-westgedanke-und-seine-folgen/ sowie viele weitere Beiträge unter dieser Adresse.bhn
AdministratorVor etwa 30 Jahren habe ich Neisse einen kurzen Besuch erstattet. Ich war neugierig, wie viel von der Pracht der ehemals zauberhaften schlesischen Stadt noch erhalten geblieben ist. Der Zustand der Altstadt hat mich sehr schockiert. Besonders der Anblick des großen, leeren Platzes im Zentrum der Stadt an der Stelle, an der bis 1945 die von den Schlesiern mühsam errichtete Altstadt stand, hat mich erschüttert. Ja, der schöne Brunnen, ein Werk hervorragender Schmiedekunst, hat meine Aufmerksamkeit erregt. Ansonsten bot sich mir ein Bild des Schreckens: leere Räume, einige quer befahrene Straßen und nur sehr wenige Zeugen alter Baukunst. Eigentlich ließ nichts erahnen, dass die Neiße einst ein städtisches Kunstwerk war.
Meine Tante hat als Kind wiederholt und gerne von ihrer Reise nach Neisse und Dresden berichtet. Noch während des Krieges war sie mit der Schulklasse in den beiden wunderschönen Städten auf Erkundungsreise gewesen, die sie ihr ganzes Leben lang immer wieder bewundert hatte.
Die Realität, die ich in Neiße vorfand, war trist. Diese Thematik wird in einer Reportage des polnischen Fernsehens TVP mit dem Titel „Neisse – älter als Krakau, ein Juwel Europas, aber eine Herausforderung für den Wiederaufbau Warschaus“ behandelt. Die Sendung ist unter der Adresse https://www.youtube.com/watch?v=vWcYy4PM0yc abrufbar.Der Fernsehbericht enthält viele interessante Aspekte der Nachkriegsgeschichte Schlesiens, auch wenn darin nur Neisse nach 1945 thematisiert wird. Es ist keine harte Abrechnung mit den politischen Maßnahmen, die seit Frühjahr 1945 umgesetzt wurden, sondern eine behutsame Offenlegung der Nachkriegsrealität, die sonst sorgfältig vor neugierigen Blicken verborgen wird. In der Reportage wird keine Anklage gegen die von Polen ergriffenen Maßnahmen erhoben, die die Eingliederung der schlesischen Kriegsbeute zum Ziel hatten. Der Umgang der Polen mit den architektonischen Denkmälern Schlesiens wird hingegen vorsichtig kritisch beleuchtet.
Krieg und die Verteidigung der Stadt gegen die vorrückende Rote Armee haben unfassbar große Schäden angerichtet. Trotzdem wäre es möglich gewesen, einen Großteil der ursprünglichen Bausubstanz und somit der ehemaligen Pracht zu erhalten – wenn die Polen es nur gewollt hätten. Da sie in Neisse keine altpolnischen Bezugspunkte fanden, gaben sie die Altstadt ohne zu zögern zum Abriss frei. In der Reportage wurde zwar der slawische Ursprung des Stadtnamens erwähnt, mehr aber auch nicht. Neisse stand sogar in Konkurrenz zu Krakau. Altslawisch bedeutet jedoch nicht automatisch polnisch. Auch die Stadt Breslau trug früher den altslawischen, böhmischen Namen „Wratislawia”.
Nicht nur Neisse war vom Kulturvandalismus der Polen betroffen. Unzählige schlesische Bauwerke wurden nach dem Krieg von Polen gezielt dem Verfall preisgegeben, dem Brand überlassen und wie Neisse ausgeschlachtet, um an die Bausubstanz zu gelangen. Zu den Opfern zählen die oberschlesischen Schlösser von Donnersmarkt, Godula und Groß-Rauden nahe Ratibor und unzählige weitere. In Niederschlesien waren es Tausende Herrenhäuser, Schlösser und sonstige wertvolle Baudenkmäler. Die meisten von ihnen sind erst Jahre nach dem Krieg gezielt ausgeplündert und vernichtet worden. Insgesamt ein Kulturvandalismus von ungeahntem Ausmaß.
Einige gute Aussagen zu diesem Thema von Prof. Tomaszewski wurden schon vor Jahren im Text „Schicksal schlesischer Kulturdenkmale nach 1945” unter https://silesiaweb.net/schicksal-schlesischer-kulturdenkmale-nach-1945/ vorgestellt.bhn
AdministratorDie beiden Kommentare polnischer Nutzer zur Reportage wurden auf YouTube gepostet.
1:
„Ein einziges Durcheinander. Aus welchem Material wurden die Häuser in Nysa dann wieder aufgebaut? Und was geschah mit den Ziegeltrümmern im zerstörten Warschau? Wurden sie vielleicht nach Nysa transportiert, um dort Häuser wieder aufzubauen? Meiner Meinung nach ist das eine durch nichts belegte, unsinnige Legende.“2:
Ein Mix aus Fakten und Mythen. Der Plan wurde nicht aus Warschau, sondern von den in der Hauptstadt ansässigen PRL-Behörden aufgestellt. Ziegel, darunter gotische, wurden überallhin geliefert, aber nicht nach Warschau. …
Die Wahrheit ist, dass drei Gruppen an dem Abtransport von Baumaterialien aus den „wiedergewonnenen Gebieten” verdienten: die kommunistischen Behörden, die Behörden dieser Städte sowie die Einwohner und Einwanderer, die sich mit illegalen Abrissen (in der Hoffnung auf einen leichten Gewinn) befassten. …
Es ist an der Zeit, diese Märchen über eine aus Ziegeln aus Schlesien erbaute Warschau zu beenden. Diese Ziegel dieser Art sollte man in den im Rahmen des Sechsjahresplans errichteten Bauwerken im ganzen Land suchen, aber nicht in der Hauptstadt.2026-04-24 um 17:21 Uhr als Antwort auf: Neisse nach dem Einmarsch der Roten Armee 1945 in die Stadt #3428bhn
AdministratorTeils sehr interessant, aber gleichzeitig auch schwer verdaulich.
In dem ersten russischen Film wird die Zerstörung einer Stadt gut dokumentiert. Entsprechend wurde er politisch korrekt kommentiert.
Von dem zweiten polnischen Film über Nysa habe ich nur Ausschnitte gesehen, vor allem das offene Ende, obwohl die Polen die meiste Zeit über die Neiße sprechen. Am Ende des polnischen Films wurde die Geschichtsdarstellung jäh unterbrochen. Es wurde kein Wort über die polnische Machtausübung, polnische Repressionen oder die Vertreibung der Schlesier aus Neisse verloren.
Das habe ich von Anfang an erwartet, so handeln die Polen immer. Sie reden, als hätte der polnische Staat schon immer Anspruch auf Schlesien, hier auf Neisse, gehabt.Die Wortwahl ist gut überlegt, die Bilder sind sorgfältig ausgewählt und alles ist schlüssig sowie polenfreundlich. Ja, die Polen wurden von den Alliierten „gezwungen”, die ostdeutschen Gebiete einzuverleiben. Kein Pole hat je einem Deutschen ein Haar gekrümmt, so stand es einmal in einem Hirtenbrief, der an die deutschen Bischöfe adressiert war.
Nein, die Polen sind ein Kulturvolk. Kulturvandalismus ist ihnen fremd, daher muss in diese Richtung nicht geforscht werden. Ja, die deutschen „Revisionisten“, die „abgeschobenen Faschisten“, haben unzählige Fakten und Beweise vorgetragen, aber laut den Polen ist all das gelogen.
Ich kann diese verlogenen Verherrlichungen der polnischen Geschichte nicht ertragen und steige deshalb immer wieder frühzeitig aus. Ich genieße lieber den sonnigen Tag, als mir anzuschauen, was Polen angeblich „gerettet“ hat.
bhn
Administrator„Ambrosius Bitschen gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der mittelalterlichen Geschichte Liegnitz’. Um 1400 geboren, … Dennoch wurde er auf dem Marktplatz von Liegnitz enthauptet, und von dem Haus, in dem er wohnte, blieben nur noch Fassadenelemente erhalten. Genau diese will heute das Kupfermuseum in Liegnitz retten.“
Es stellen sich viele Fragen: Wenn Bitschen um 1400 in Liegnitz geboren wurde, warum trug er dann einen deutschen Namen? Die Polen behaupten immer noch, Schlesien sei damals von „Polen bewohnt gewesen”. Ich weiß, was in Polen geschrieben wird, denn ich verstehe die Sprache. Wie konnten die damaligen „polnischen Bewohner” in der „polnischen Stadt Legnica” einen Deutschen zum Bürgermeister wählen?
Auch wenn die Stadt ursprünglich und immer schon Liegnitz hieß, waren im deutschen Fernsehen noch Anfang der 2000er Jahre ausschließlich die polnischen Bezeichnungen „Legnica”, „Wrocław” oder „Szczecin” zugelassen. Damals durfte die geschichtliche Zuordnung der „immer polnischen Oder-Neiße-Gebiete” nicht infrage gestellt werden, sonst wurde man als Revisionist und Kriegstreiber bezeichnet – und wer wollte schon ausgegrenzt werden.Da stimmt etwas nicht. Finde den Fehler!
In der Psychologie wird so etwas als Schizophrenie bezeichnet, also eine Spaltung des Bezugs zur Realität. Einerseits sind sich alle Polen sicher, dass die Deutschen ihnen immer feindlich gesonnen waren und sie am liebsten vernichtet hätten. Andererseits beweisen alle zugänglichen historischen Quellen das Gegenteil.
Dabei kommt kein Pole ins Grübeln. Sie merken einfach nicht, dass die polnische Geschichtserzählung auf Lügen basiert und Hetze gegen die Deutschen verbreitet. Diese Hetze lässt sich in der Gesamtgeschichte kaum durch Fakten belegen. Das Thema Zweiter Weltkrieg mit seiner Auslösung, den polnischen Gebietsansprüchen lange vor 1939 und seinen Folgen müsste gesondert behandelt werden.
Mit keinem anderen Nachbarland hatten die Polen über Jahrhunderte hinweg so wenige Konflikte wie mit dem Deutschen Reich. Und Schlesien gehörte immer zum Deutschen Reich.Die Polen sind von Natur aus gut – daran hat nie ein Pole gezweifelt.
Es gibt kein mehr irrationales Volk in Europa als die Polen. Sie wurden immer von den „Germanen” erniedrigt, sind aber trotzdem gerecht und fromm geblieben – so sehen es die Polen selbst.Im Beitrag wird außerdem über polnischen Kulturvandalismus berichtet, auch wenn das Wort „Vandalismus” nicht verwendet wird.
„Obwohl das Haus Jahrhunderte überdauerte, wurde sein Schicksal erst in der Nachkriegszeit besiegelt. In den Jahren 1965–1968, … wurde das Gebäude abgerissen. Diese Entscheidung gilt bis heute als unverständlich und beraubte Liegnitz unwiederbringlich eines wertvollen Teils seines Erbes. An der Stelle des ehemaligen Hauses bleibt bis heute ein leerer Raum – ein sprechendes Zeugnis verlorener Geschichte. Von dem einstigen Gebäude überdauerte nur das Renaissance-Portal, … Dieses Fragment stellt heute das materielle Zeugnis der Existenz des Hauses und seiner früheren Pracht dar.“Leider geht das „Wochenblatt“ nicht näher darauf ein, welche Gründe damals für den Abriss des prächtigen Hauses genannt wurden. Es waren keine „Kommunisten“ am Werk, sondern nationalistisch verwirrte, faktenleugnende Polen, die damals jegliche Spuren der deutschen Baukunst und Geschichte in ihrer „immer polnischen Legnica“ mit Dynamit in die Luft sprengten. Und genau das Gleiche geschah mit vielen eroberten Kulturdenkmälern Schlesiens. In „immer polnischen Legnica“ sieht man das heute anders. Die Polen sperren sich gegen eine humanistische Auswertung ihres Handelns. Die Polen hätten damals richtig gehandelt, meinen die Nachkommen der damaligen Vandalen. Schließlich ging es darum, den dauerhaften Besitz Schlesiens politisch abzusichern und das Gefühl der Polen zu beseitigen, in einer fremden Stadt zu wohnen und von Beweisen der deutschen Kultur umzingelt zu sein.
Warum meidet das „Wochenblatt“ dieses Thema? Warum packt das „Wochenblatt“ die verlogene polnische Räubersaga nicht so an, wie sie sich abgespielt hat?
bhn
AdministratorAm 20. April 1919 überschritt der Pole Józef Haller mit einem Teil des Stabes die polnische Grenze in Kankel (bei Lissa / Leszno, Posener Land) nachdem seine Armee Frankreich verlassen hatte. Am gleichen Tag wurde ein Telegramm des Deutschen Heimatbundes Posener Flüchtlinge, Ortsgruppe Thorn, an die Reichsregierung mit folgendem Wortlaut versendet: „Da die Polen sich an die Demarkationslinie nicht halten, fordern wir sofortige Aufhebung. Lange genug sind wir von unserer Heimat getrennt. Wir wollen unsere Scholle und unsere Familie wiederhaben, ehe noch Armee Haller unseren Feinden die nötige Munition und Waffen bringt. Was uns Rebellen durch Heimtücke und Verrat geraubt haben, holen wir uns zurück. Beschwichtigungsversuche aller Art sind zwecklos. Wir erwarten unumwundene Erklärung bis spätestens 23. April mittags, sonst handeln wir aus eigener Entschließung; das Maß ist voll.“
Der aus der Krakauer Gegend stammende Józef Haller diente vor dem 1. Weltkrieg in der sog. k.u.k. Armee (Gemeinsames Heer der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie) und lebte somit in dieser Zeit vom Österreichischem Steuerzahler. An Anfang des 1. Weltkriegs war er wieder in die k.u.k. Armee eingezogen und diente in einer polnischen Division. Er sah, wie aussichtslos der Kampf gegen Russland war und wusste genau, dass ohne die Mittelmächte kein polnischer Staat entstehen könnte. Obwohl er einen Eid auf den deutschen Kaiser leistete, kämpfte er gegen die Deutschen in der Ukraine (Schlacht bei Kaniw), als die Mittelmächte einen Polnischen und Ukrainischen Staat gegründet haben und einen Friedensvertrag mit Sowjetrussland geschlossen hatten. Später war er Befehlshaber der polnischen sog. Blauen Armee in Frankreich, die an der Seite der Franzosen gegen die Deutschen kämpfte. Obwohl die deutschen ihn wegen Kriegsverbrechen hätten verhaften können, haben sie ihn nach dem Krieg erlaubt durch Deutschland in das neu gegründete Polen durchzufahren, weil er behauptete, dass seine Armee gegen die Sowjetunion kämpfen würde. Er terrorisierte aber die Deutschen vor allem in Westpreußen und Posener Gegend.
https://pl.wikipedia.org/wiki/Armia_Polska_we_Francji
https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1970_2_1_schulze.pdf Seite 133 -
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