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  • als Antwort auf: Anatomie der Konflikte: Oberschlesien 1921 – Donbass 2014 #3576
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    Kriegsgründe – wird noch ergänzt!

    als Antwort auf: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Iran #3566
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    Administrator

    CFR, Wall Street und Deutschland: Eine verdrängte Geschichte

    21.06.2026
    https://nuoflix.de/cfr-wall-street-und-deutschland-eine-verdraengte-geschichte
    https://t.me/Nuoviso/11910

    Wie wurde die Welt nach dem Ersten Weltkrieg tatsächlich neu geordnet? Welche Rolle spielten die Brüder Dulles, die Familie Warburg, die Wall Street und die Gründung des Council on Foreign Relations (CFR)? Und welche Netzwerke wirkten hinter den politischen Entscheidungen der Zwischenkriegszeit? In dieser Ausgabe von Effenberger Aktuell setzt Wolfgang Effenberger seine historische Spurensuche fort. Im Mittelpunkt stehen die Pariser Friedenskonferenz, der Versailler Vertrag, die Reparationspolitik, die Rolle amerikanischer Finanzkreise sowie die Verbindungen zwischen Politik, Banken und internationalen Konzernen.

    als Antwort auf: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Iran #3565
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    Administrator

    Warburg, Lenin & Wall Street: Wer lenkte die Revolutionen des Ersten Weltkriegs?

    13.06.2026
    https://nuoflix.de/wer-lenkte-die-revolutionen-des-ersten-weltkriegs
    https://t.me/Nuoviso/11857

    Im zweiten Teil des großen historischen Rückblicks geht Wolfgang Effenberger der Frage nach, welche Rolle mächtige Finanznetzwerke, Geheimdienste und politische Strategen rund um den Ersten Weltkrieg spielten. Im Zentrum stehen diesmal die Warburg-Brüder, J. P. Morgan, Jakob Schiff, Lenin, Trotzki und die Frage, wie Geldströme, Revolutionen und Kriegsinteressen miteinander verbunden waren.
    Warum traten die USA 1917 wirklich in den Krieg ein? Welche Interessen standen hinter der Unterstützung der russischen Revolution? Und warum ist die Zeit vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg bis heute entscheidend, um aktuelle geopolitische Konflikte zu verstehen? Effenberger zeigt: Kriege entstehen nicht zufällig – sie folgen Mustern.

    bhn
    Administrator

    Die Einführung des Polnischen als Unterrichtssprache in Oberschlesien im Jahr 1848 wurde von einem Bischof aus Breslau veranlasst. Damit wollte dieser die Stellung der katholischen Kirche in der Region stärken, indem er den Kontakt zur polnischen kirchlichen Hierarchie wieder aufnahm. Eine typisch deutsche Kurzsichtigkeit also. Darüber wird bei der Behandlung der deutsch-polnischen Beziehungen im 20. Jahrhundert leider nie gesprochen. Die Breslauer katholische Kirche hat es versemmelt und dann Oberschlesien seinem Schicksal überlassen.
    https://t.me/schlesien_szlonsk/21915
    https://t.me/schlesien_szlonsk/26565

    Die Polen feiern den Breslauer Bischof als den „deutschen Verteidiger des Polentums in Schlesien”.
    Noch Fragen?
    https://www.ipsb.nina.gov.pl/a/biografia/bernard-jakob-bogedain-1810-1860-biskup-sufragan-wroclawski
    Bogedain Bernard Jakób (1810–1860), biskup-sufragan wrocławski, obrońca polskości na Śląsku, pochodził z rodziny niemieckiej.

    https://t.me/schlesien_szlonsk/27215

    bhn
    Administrator

    Sicherlich gibt es eine Transkription der deutschen Sprache in chinesischen Schriftzeichen, die das Erlernen von Deutsch in China erleichtert.

    Bis in die 1980er Jahre gab es allerdings kein allgemein geltendes Regelwerk für die Rechtschreibung der slonsko-schlesischen Sprache. Aber was soll das schon beweisen?

    In den vergangenen Jahrhunderten wurde es versäumt, die landesspezifische Sprache rechtzeitig weiterzuentwickeln und eine vollständige Hochsprache daraus zu formen.

    Hätte ein Germane des Altertums die Wörter „Flugzeug”, „Internet” oder „Klimaanlage” verstanden?
    Die Polen haben sich diese Wörter bei Bedarf ausgedacht und sie frühzeitig in ihren Wortschatz aufgenommen: „samolot“, siec kolejowa“, usw …
    Heute entwickeln die Deutschen ihre Sprache auch nicht mehr weiter, sie ersetzten sogar „Pauschaltarif” durch „Flatrate” und übernehmen den Großteil der neuen Begriffe direkt aus dem Englischen.
    Also immer vorsichtig bleiben. Schlussfolgert daraus jemand, dass es die deutsche Sprache gar nicht (mehr) gibt? Wird Deutsch eines Tages zum englischen Dialekt abgestuft sein?

    https://t.me/schlesien_szlonsk/27214

    bhn
    Administrator

    Es sind immer die Spezialisten aus Westdeutschland, die in Polen studiert haben oder die von der Weichsel, die über die Slawisch-Oberschlesische Sprache diskutieren wollen. Die slawoschlesischen Muttersprachler werden niemals nach ihrer Meinung gefragt. Die Oberschlesier in ihrer Heimat wissen gar nicht, dass es so was wie Wasserpolnisch gibt. Wir diskutieren aber auch nicht, ob Friesisch oder Plattdeutsch ein deutscher Dialekt ist oder nicht, weil wir davon keine Ahnung haben, selbst dann nicht, wenn wir die Sprachen studiert hätten.

    https://t.me/schlesien_szlonsk/27205

    bhn
    Administrator

    Zu den geschichtlichen Feststellungen in der ansonsten sehr guten Dissertation aus dem November 1999 im Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg habe ich selbstverständlich keine Anmerkungen oder Kritik anzumelden.
    Aber zur wiederholten Gleichsetzung der slawisch-oberschlesischen Sprache mit Polnisch melde ich meinen harten Widerstand an!
    Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Deutschen schon im 19. Jahrhundert Slawisch-Oberschlesiesch ständig mit Polnisch gleichgesetzt haben. Das war ein gravierender, unverzeihlicher Fehler der Deutschen! Warum?

    Zum Vergleich: https://t.me/schlesien_szlonsk/18608
    Zwei durch die politische Grenze zwischen Indien und Pakistan getrennte Völker sprechen Hindi (in Indien) bzw. Urdu (in Pakistan). Die beiden Volksgruppen verstehen sich untereinander blendend. Nur akzeptiert kein Bewohner Pakistans, dass er „Hindi” spricht, und kein Bewohner Indiens, dass er Urdu spricht. Und das versteht natürlich jeder in Deutschland.
    Übertragen auf Oberschlesien stellt sich die Frage, warum immer wieder betont wird, die Oberschlesier würden „Polnisch” sprechen. Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass die eingewanderten Polen das Slawisch-Oberschlesische in der Originalfassung meiner Großmutter nicht vollständig verstehen konnten.

    Die Polen reagierten auf die alte, unverfälschte Originalfassung des Slonsko-Schlesischen mit Unverständnis, Gelächter und sonstigen herabsetzenden Bemerkungen. Ich war dabei, das kenne ich aus meiner Kindheit und Schulausbildung. Durch den Schulunterricht, den Kirchgang und den ausgiebigen Kontakt mit der polnischen Sprache (Bücher, Fernsehen, Zeitungen, Schule) wurde die Slonsko-Sprache nach 1922 bzw. 1945 weitgehend verwässert. Trotzdem ähnelt die Aussprache des Slonski immer noch viel mehr der slowakischen oder tschechischen als der polnischen.
    Das polnische „ą“ oder „ę“ lässt sich im Slawisch-Schlesischen, ähnlich wie im Slowakischen, Slowenischen, Tschechischen oder Sorbischen, nicht aussprechen.

    Ich werde euch hier weiterhin mit unzähligen Beweisen langweilen, die zeigen, dass Slonskoschlesisch und Polnisch zwei unterschiedliche Sprachen zumindest waren. Das Problem ist nur, dass die deutschen Kreise die slawisch sprechenden Oberschlesier nicht unterstützt haben, früh genug eine eigene Schreibweise zu entwickeln. Es gab sogar ein stilles Abkommen, dass die oberschlesische Haussprache sofort durch Deutsch ersetzt wurde, sobald ein Oberschlesier beruflich, behördlich oder publizistisch aufgestiegen war. Und alles war gut. Es bestand also keine zwingende Notwendigkeit, eine eigene Schriftsprache zu entwickeln. Dies erwies sich dennoch als großes Versäumnis.

    Für die inzwischen weitgehend „polonisierte“ slonsko-schlesische Sprache wurde inzwischen eine eigene Grammatik und Orthografie entwickelt. Hätte man dies bereits vor 150 Jahren getan, hätte man die landesspezifische Sprache retten können. Ebenso wäre ganz Schlesien vor dem polnischen Westdrang bewahrt geblieben. Hätte Polen bei der Formulierung seines Anspruchs auf Schlesien keine argumentativen „Haken” gefunden, wäre möglicherweise ganz Schlesien von polnischen Eroberungsabsichten verschont geblieben. Schließlich ging es den Polen nicht um die „Rettung” der Oberschlesier, sondern um den Reichtum des Landes!

    https://t.me/schlesien_szlonsk/27203

    als Antwort auf: Kontroverse über schlesische Identität im EU-Parlament #3509
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    Administrator

    Noch eine Ergänzung zur vorherigen Ergänzung.
    Diesmal geht es um den Inhalt der Aussage der Europaabgeordneten Irmhild Boßdorf (AfD).

    Ich freue mich über diese klare Stellungnahme zugunsten der Belange der in der Heimat gebliebenen Schlesier.
    Leider hat sich nur in Oberschlesien eine schlesisch-deutsche Minderheit erhalten. Niederschlesien wurde hingegen so gründlich ethnisch gesäubert, dass nach der Vertreibung kaum noch Niederschlesier im Land verblieben sind. Im Raum Waldenburg waren es einige Industriefachleute, die von den Polen aus wirtschaftlichen Gründen einige Jahre in ihrer Heimat gelassen wurden. Anfang der 1950er Jahre verließen die letzten von ihnen das Kohlerevier in Richtung Deutschland.

    Und wieder einmal einige ergänzende Hinweise zu Oberschlesien. Die nationale Zugehörigkeit wird nämlich nicht allein durch die gesprochene Sprache bestimmt. Vielmehr stehen hinter der nationalen Einordnung als Pole, Deutscher, Schweizer oder Spanier zahlreiche weitere nationale Charakteristika.
    In der Schweiz ist die dominante Volksgruppe deutschsprachig, genauer gesagt wird dort meist Schweizerdeutsch gesprochen. Sind die französisch oder italienisch sprechenden Schweizer also keine Schweizer mehr?
    Und wie ist es in Spanien? Sind die Basken oder Katalanen Spanier? Spanisch wird in ganz Lateinamerika gesprochen. Sind Chilenen Spanier und Kanadier und US-Amerikaner Engländer?

    Es ist armselig, die Nationalität allein anhand der gesprochenen Sprache zu definieren. Bei den Juden aus aller Welt wird die Nationalität sogar durch die Konfession definiert, die sie praktizieren. Die nationale Zuordnung ist also ein unerschöpfliches Reservoir an Vielfalt.

    Und zurück zu Deutschland: Sind Sorben Polen, nur weil Polen Sorbisch verstehen? Sind Slowenen Polen, weil Slowenisch dem Polnischen sehr ähnlich ist? Weiter: Kroaten und Serben sprechen weitgehend eine Sprache, die in Jugoslawien Serbokroatisch genannt wurde. Heute, nach der Trennung, sprechen die Kroaten wieder Kroatisch und die Serben Serbisch.

    Ist das Slonskoslawisch, auch „po slonsku“ genannt, eine eigenständige Sprache? Ja, die Polen haben es aus politischen Gründen so definiert, um auf diesem Wege Ansprüche auf ganz Schlesien zu erheben. Dabei ging es ihnen lediglich um die Aneignung des schlesischen industriellen Reichtums. Es wurde sogar behauptet, „po slonsku” sei ein polnischer Dialekt. Sind Sorbisch und Slowakisch auch polnische Dialekte?

    Ich könnte endlos weitere Fragen stellen.
    Die Nationalität wird durch viele Charakteristika vorgegeben, darunter auch durch die eigene Zuordnung.
    Zu einer Nationalität gehören eine gemeinsame Geschichte, ein gemeinsamer Kulturraum und ein offener Austausch innerhalb eines Landes über Jahrhunderte hinweg. Gemeinsame Literatur, Mentalität usw. – all das macht die Nationalität aus. Nur zur Klarstellung: Eichendorff war ein Oberschlesier und als solcher ein Deutscher.

    Und nun die Frage: Sind die in der Heimat gebliebenen Oberschlesier schlesische Deutsche oder Polen?

    Zu dieser Frage hat sich Frau Prof. Rostropowicz zuletzt kurz, aber treffend geäußert. Ihre Wortmeldung unter https://silesiaweb.net/foren/thema/prof-roztropowicz-ueber-oberschlesische-identitaet/ klärt die Frage der durch Geburt vererbten und durch das Elternhaus weitergegebenen Nationalität der in der Heimat gebliebenen Schlesier eindeutig.

    https://t.me/schlesien_szlonsk/27076

    als Antwort auf: Kontroverse über schlesische Identität im EU-Parlament #3508
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    Administrator

    Eine andere Frage: Ergänzend zu dem zuvor Gesagten liegt die Verantwortung für die gesamte Misere selbstverständlich auch bei den Deutschen. Allerdings wird dabei eine völlig verdrehte Argumentation herangezogen.

    Vor Jahren hielt ich einen Bericht der polnischen Kommunisten in der Hand, in dem sie den Ausgang der Willy-Brandt-Gespräche bezüglich der Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Staatsgrenze für den internen Gebrauch kommentierten.
    Darin bezeichneten die polnischen Kommunisten den Erfolg der deutsch-polnischen Gespräche als einen völlig unerwarteten Sieg der polnischen Position gegenüber allen deutschen rechtlichen Ansprüchen auf Ostdeutschland – ohne dafür irgendwelche Gegenleistung anbieten zu müssen.

    Brandt hat den Polen Ostdeutschland zum Frühstück serviert. Die einzige Gegenleistung, die ich damals selbst wahrgenommen habe, war die Zuspitzung der polnischen Propaganda gegen die Positionen der CDU/CSU. Ja, die SPD nahm das Angebot der Kommunisten gerne an, gemeinsam mit den Polen gegen die Widerstände der CDU und der Vertriebenenverbände im Bundestag vorzugehen – also eine linke Allianz über die Oder hinweg.

    Die SPD konnte die Abstimmung im Bundestag über das Misstrauensvotum gegen Brandt und die Ostverträge nur mithilfe gekaufter Stimmen von Überläufern für sich entscheiden. Welche Summen die einzelnen CDU-Parlamentarier von der Stasi dafür erhielten, ist heute genau bekannt.

    Die deutsche Gesellschaft hat sich also von den Polen vollkommen austricksen lassen. Die Propagandaschlacht gegen den Vertriebenenbund spitzte sich erst mit den Ostverträgen zu. Das wäre einen langen Bericht wert.

    Und heute wissen die Polen davon gar nichts mehr. Warum auch? Jahrzehntelang hat es vorzüglich funktioniert, den Deutschen die Schuld zuzuweisen und so eine Debatte über die eigene Schuld erfolgreich zu verhindern.
    Ja, so sehe ich das Problem von heute. Heute müssen wir im Schlesien-Kanal gegen die jahrzehntelang breitgetretene mediale Schummelei und die deutsche kollektive Selbstzerfleischung ankämpfen. Das ist eine wahre Herkulesaufgabe!

    https://t.me/schlesien_szlonsk/27072

    als Antwort auf: Kontroverse über schlesische Identität im EU-Parlament #3507
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    Administrator

    Insgesamt war es ein sehr interessanter Meinungsaustausch. Ich werde mich dazu umfangreich äußern. Aber der Reihe nach …
    Ja, nach wie vor gibt es Stereotype im Denken und Argumentieren, Unwissen, Vorurteile, polnische Rechthaberei, keine Empathie für die Opfer der polnischen Gewaltherrschaft, eine völlige Ausblendung jeglicher Objektivität sowie eine Blockade gegenüber menschlicher Mitverantwortung.

    Das ist die politische Realität von heute. Die EU bietet eine Plattform für die Verbreitung einer nationalistischen polnischen Gesinnung zulasten der mitteleuropäischen Kultur des friedlichen Zusammenlebens. Erst der Ausgang des Ersten Weltkriegs und die Gründung des intoleranten und chauvinistischen polnischen Staates rissen Mitteleuropa aus der historisch gewachsenen Kultur der Toleranz heraus.

    https://t.me/schlesien_szlonsk/27071

    als Antwort auf: Auf der Suche nach den Toten von Patschkau #3453
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    Administrator

    Ein weiterer Aspekt der massiven Unterdrückung der Wahrheit folgt nun.
    „Der Zeitzeuge hatte 1945 geholfen, Gefallene beizusetzen; Bilder und Dokumente, die davon zeugten, hatte er in einer Kapelle versteckt. Doch bis heute hat der Volksbund von der Denkmalschutzbehörde keine Genehmigung bekommen, in dieser Kapelle zu suchen.  Der Mann erinnert sich daran, dass damals Kreuze dort gestanden hätten, doch schon kurz nach dem Krieg sei alles eingeebnet worden.… Der Friedhof wurde mit einem Campingplatz überbaut.“

    Die Polen lassen nicht zu, dass ihnen geschichtlich-völkerrechtliche Vorwürfe gemacht werden. In Polen gehört es zum weit verbreiteten „Wissen“, dass nicht die Polen, sondern ausschließlich alle anderen die Angreifer und Menschenschlächter waren. Diese Indoktrination wird in Schulen und Medien des Landes bis heute aufrechterhalten. Jede gegenteilige Behauptung wird als Kränkung und Besudelung des gesamten polnischen Volkes aufgefasst.

    Die Aussage „Als der Krieg auf die Angreifer zurückschlug“ entspricht der gängigen Geschichtsdarstellung.

    Über den Bielitzer Dialekt wird berichtet unter:
    „Hajmetsproch – die Sprache des alten Bielitz“ – Silesia News

    Hajmetsproch – die Sprache des alten Bielitz

    Nur eine Handvoll Menschen sprechen heute noch den Bielitzer Dialekt. Das Jahr 1945 markierte das Ende der Bielitz-Bialaer deutschen Sprachinsel und somit grundsätzlich auch das Ende des aktiven Gebrauchts einer Sprache, die sechseinhalb Jahrhunderte lang im schlesisch-galizischen Grenzland beheimatet war.

    Die Bielitzer Sprachinsel entstand im späten 13. Jahrhundert infolge einer Besiedlungsaktion der Herzöge von Teschen

    Sechseinhalb Jahrhunderte lang war der Bielitzer Dialekt im schlesisch-galizischen Grenzland beheimatet 

    Kommentar unter:
    https://t.me/schlesien_szlonsk/23369
    https://t.me/schlesien_szlonsk/23370

    Quelle:
    https://t.me/schlesien_szlonsk/26567

    als Antwort auf: Auf der Suche nach den Toten von Patschkau #3452
    bhn
    Administrator

    Die geschichtliche Lage Polens wird als besonders ungünstig beschrieben.
    „Polen, unser Nachbarland im Nordosten, eingeklemmt zwischen machthungrigen Staaten, war häufig Spielball der Geschichte und immer wieder Kriegsschauplatz.“
    Dieser Einschub ist in jeder Hinsicht unsachlich, überzogen und ungerechtfertigt. Er dient lediglich der Generierung politisch korrekter Sichtweisen. Wie immer geht es darum, die Polen nicht als Tätervolk erscheinen zu lassen. Schließlich ist jedes Land „eingeklemmt“. Deutschland beispielsweise zwischen Frankreich und Russland. Über die „Einklemmung Deutschlands“ wird jedoch nie berichtet. Deutschland wird hingegen immer als Angreiferstaat dargestellt, was insgesamt gesehen in keiner Weise gerechtfertigt ist. Auch ein Verweis auf das Jahr 1939 erweist sich als fraglich, wenn man alle Umstände der Lage vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bedenkt. Und wie viele Kriege hat Polen selbst ausgelöst? Ja, den Polen wird es eben einfach verziehen, man versucht es zu verstehen. Den Deutschen hingegen nicht.

    Im Mittelalter richteten sich die polnischen Expansionsgelüste auf den Süden und Südosten. Erst der innere politische Zerfall des Landes führte zu dessen Teilung. Die Teilungen Polens waren auf das politische System und die Interessenlage der polnischen Magnaten zurückzuführen. Jeglicher Hinweis auf eine aggressive Haltung Preußens ist ein Griff in die propagandistische Trickkiste. Zur Veranschaulichung der polnischen Expansion und der eingesetzten militärischen Gewalt eignet sich der vorherige Beitrag unter https://t.me/schlesien_szlonsk/26563 gut.
    Leider geht der Bericht mit keinem Wort auf die politische Lage Ostoberschlesiens zwischen 1922 und 1939 ein.

    In Bezug auf die Kriegsgräbervorsorge beschränkt sich der Bericht auf die Beschreibung der Ausgrabungen. Die Umstände der vorgefundenen Lage sowie die Ablehnung der polnischen Behörden gegenüber der Arbeit der Deutschen wurden zwar angesprochen, aber nicht bewertet.

    „Der entscheidende Tipp kam – wie häufig – von einem Zeitzeugen, der heute über 90 Jahre alt ist. Er erinnert sich noch gut daran, wie er als Jugendlicher dabei half, die Soldaten zu begraben. Doch der Gedenkstein führte zunächst auf die falsche Fährte: Später sollte sich herausstellen, dass dieser Stein in kommunistischer Zeit versetzt worden war.“

    Wir lesen also, dass seitens der polnischen Institutionen kein Interesse besteht. Vielmehr kommt eine große Abneigung gegenüber der deutschen Kriegsgräberfürsorge zum Ausdruck.
    „Erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs durfte der Volksbund dort die Arbeit aufnehmen und nach ihren Gräbern suchen. … Der Volksbund arbeitete dort schon 1996/97 unter schwierigen Bedingungen.“
    „Inzwischen ist alles überbaut worden. … ein Zeitzeuge, der ihm die Lage der Gräber zeigen konnte.  Auf dem idyllischen Platz mitten im Wald stand ein Ausflugsrestaurant. Über den Friedhof hatte man eine Betonplatte gegossen und darauf das Restaurant gebaut. Heute erinnert daran nur noch eine graue Ruine.“

    Quele:
    https://t.me/schlesien_szlonsk/26566

    als Antwort auf: Auf der Suche nach den Toten von Patschkau #3451
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    Administrator

    Der Text berichtet selektiv, ist aber trotzdem vielsagend.
    Der Bericht vermittelt einerseits einen Eindruck von der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., andererseits fallen zahlreiche Auslassungen auf. Der Bericht beschränkt sich nahezu ausschließlich auf die Ausgrabungen gefallener deutscher Soldaten. Eine Ausnahme bildet die explizite Erwähnung des Schicksals der Juden aus Bielitz nach 1939.
    „Der jüdische Bevölkerungsanteil, auch überwiegend deutschsprachig, betrug bis zum Überfall der Wehrmacht 20 Prozent. Mit der Besetzung des Landes ghettoisierten die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung und deportierten sie später ins Konzentrationslager Ausschwitz, wo sie ermordet wurde.“

    Ansonsten schob der Autor eine kurze Geschichtsskizze in den Bericht ein.
    „Bielitz. Seit dem ausgehenden Mittelalter gehörte die Stadt zum Habsburger Reich. Im Jahr 1565 war die Amtssprache Deutsch, während im Rest des Gebiets Tschechisch lange die Hauptamtssprache blieb. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Tuchweberei zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor der Stadt. Bielitz war die einzige evangelische Stadt in ganz Österreich. Das Stadtbild hat bis heute seinen besonderen Charakter bewahrt.
    1920 wurde Bielitz Bestandteil des wiedererrichteten Polen. Die Stadt blieb auch innerhalb Polens mehrheitlich von Deutschen bewohnt. Auch die Bielitzer jüdischen Glaubens – sie machten ein Fünftel der Bevölkerung aus – waren überwiegend deutschsprachig.“

    Die geschichtlichen Hintergründe sind in vielerlei Hinsicht charakteristisch für den Süden Ostoberschlesiens. Ja, Bielitz ist eine besonders schön erbaute Stadt. Die Architektur der prunkvoll erbauten Häuser unterscheidet sich deutlich von der der umliegenden Städte wie Teschen oder Pless.
    Ich kenne Bielitz genau. Sie liegt am Eingang der Beskiden, einer Gebirgskette, die im Sommer Wanderwege und im Winter Skilifte bietet.

    Ich weise besonders auf die Angaben zur Sprache der Region hin. Geschichtlich gesehen waren es zwei Sprachen des Ersten Deutschen Reiches. Prag und Wien waren lange Zeit die Hauptstädte dieses Reiches. Bielitz sprach also Deutsch und Tschechisch. Ach ja, und was suchen die Polen heute in Bielitz? Darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen. Die Sprache der Region war die altslawische Slonsko-Slezsko-Sprache, die zusammen mit Deutsch im Land gesprochen wurde. Polnisch wurde im Ostoberschlesien bis 1922 nie gesprochen.

    Erst durch das Bemühen des Breslauer Bischofs Bogedain kam Polnisch nach Oberschlesien. führte Mitte des 19. Jahrhunderts Polnisch als Schulsprache ein. Es gab zuvor keine Notwendigkeit, die polnische Sprache in Oberschlesien zu verbreiten. Es war die Idee des Bischofs, der damit die Position der katholischen Kirche in der Region stärken wollte. Aufgrund dieser deutschen Kurzsichtigkeit konnte sich zuerst Polnisch und später Polen in Oberschlesien etablieren. Die Oberschlesier hatten zuvor gar kein Bezug zu Polen. Polen war immer für die Oberschlesier Ausland.

    https://t.me/schlesien_szlonsk/21915
    https://t.me/schlesien_szlonsk/18387
    https://t.me/schlesien_szlonsk/8166
    https://t.me/schlesien_szlonsk/8120

    Quelle:
    https://t.me/schlesien_szlonsk/26565

    bhn
    Administrator

    Aussage der Straßenbahnschaffnersfrau Anna Nierobich aus Gleiwitz:
    „Schon am 3. Mai 1921, waren bewaffnete (polnische) Insurgenten in unsere Wohnung eingedrungen und wollten mich und meinen Ehemann mitschleppen, ließen jedoch auf unsere Bitten davon ab. Als am 2. Juni 1921 wiederum eine Anzahl Insurgenten auf meine Wohnung zukam, versteckte ich mich in dem Keller des Ebelschen Gasthauses in Gleiwitz. Die Insurgenten suchten mich jedoch, fanden mich auch … Es schlugen immer mehrere Mann zu gleicher Zeit auf mich ein … Ich wurde besinnungslos. Dann wurde ich zu Fuß nach Mathesdorf geschafft. Auf dem Wege nach Mathesdorf wurde ich auf einem Kornfelde wiederum auf die Erde gelegt. Während mein Kopf und meine Füße festgehalten wurden, schlug die übrige Horde von ungefähr 15 Mann mit Gummiknüppeln und Ochsenziemern sowie Gewehrkolben auf mich ein. Ich verlor wiederum die Besinnung. In Mathesdorf wurde ich vor dem Gasthaus von einer größeren Horde Insurgenten empfangen, an den Haaren gerissen, gestoßen und bespuckt sowie auch in den Leib getreten. Im Saale wurde ich auf einen Stuhl gesetzt und zunächst in der gleichen Weise mißhandelt. Dann wurde ich mit dem Gesicht zur Wand gestellt und sollte erschossen werden. Einer kommandierte: ,Zehn Mann vor‘ und fragte mich: ,Hast Du noch Wünsche, willst Du noch Deinen Mann vor dem Tode sehen?‘ Als ich dies verneinte, wurden ich von dem Betreffenden geschlagen, und einer rief: ,Wir werden sie nicht erschießen, sondern sie nach Sosnitza auf die Kommandatur führen.‘ Ich wurde dann nach Sosnitza zum Kommandanten geführt und kam auf dessen Anordnung in das Spital daselbst. Dort wurde ich vier Tage lang behandelt und kam dann in das städtische Krankenhaus nach Gleiwitz, wo ich weiter behandelt wurde. Im Krankenhaus brachte ich am 24. Juni 1921 auch ein Kind zur Welt, welches tot war und eine völlig gebrochene Schädeldecke hatte. Ebenso war auch das Kreuz desselben gebrochen. Ich war nämlich bereits sechs Monate schwanger.“

    https://dn720003.ca.archive.org/0/items/der-tod-sprach-polnisch/Der_Tod_sprach_polnisch.pdf

    Quelle:
    https://t.me/schlesien_szlonsk/14153

    als Antwort auf: Neisse – älter als Krakau, ein Juwel Europas #3433
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    Administrator

    Die Reportage beginnt mit dem Hinweis auf den Abmarsch der Roten Armee aus der Stadt im Dezember 1945, als „lose Gruppen von Marodeuren” noch aktiv gewesen sein sollen. Wie es der Bevölkerung von Neisse nach der Eroberung der Stadt und der Übernahme der Verwaltung durch Polen erging, wird jedoch nicht thematisiert. Dies ist eine spitzbübische Unterschlagung von Fakten, die Polen ständig vollumfänglich ausblendet. Die Polen reden nie über die grauenvolle Behandlung der schlesischen Bevölkerung und leider initiiert auch kein deutscher Historiker oder Politiker eine Debatte darüber. Die Polen wissen das und überspringen regelmäßig alles, was sie belastet. Das nächste in der Reportage erwähnte Datum ist der April 1951.

    Anfang der 1950er Jahre begann auf Anweisung des Bevollmächtigten der Zentralverwaltung in Warschau der Abbau der noch erhaltenen Bausubstanz in Neisse, darunter auch der noch intakten, historisch und architektonisch äußerst wertvollen Häuser. Die Materialien sollten bei anderen Bauprojekten der Zeit wiederverwendet werden. Der „Wiederaufbau Warschaus” war damals als „nationale Aufgabe” ausgerufen worden. Sogar jedes Kind war nach der Einschulung dazu verpflichtet, monatlich einen Zloty an die Wiederaufbaukasse zu „spenden“. Zu diesem Zweck wurden alle denkbaren Materialquellen genutzt, ohne Rücksicht auf den Wert der zerstörten Objekte. Die planmäßige Vernichtung der historischen schlesischen Bausubstanz war ein eindeutiger Beweis für den „Kulturvandalismus”, den der polnische Professor Tomaszewski den Polen zuvor in seinem Beitrag vorgeworfen hatte.

    Ähnlich wie die Hunnen hat Polen in der Nachkriegszeit zahlreiche, fast alle schlesische Kulturdenkmäler und Hinterlassenschaften der großen, deutsch geprägten Baukunst gezielt zerstören lassen. In einer Sendung wurde die Behauptung aufgestellt, dass den Vandalen, einem germanischen Volk, zu Unrecht der „Vandalismus” vorgeworfen wird. Dann nehmen wir eben das Vorgehen der „Hunnen”, eines Reitervolks aus dem Reich Dschingis Khans, zum Vergleich.
    Heute wollen die Polen selbstverständlich nichts davon hören. Die beiden nachfolgend zitierten polnischen Kommentare deuten die Stimmung gut an.

    Ein besonderes Thema wäre die Schilderung der Maßnahmen zur Vertreibung der Schlesier nach 1945 sowie die dabei an den Tag gelegte brutale, inhumane und verbrecherische Vorgehensweise der Polen. Die Nachfahren der Bevölkerung, auf die sich die Polen ständig beziehen – die Ur-Slawen, aber „Urpolen“ im polnischen Verständnis und die Erbauer Schlesiens – wurden wie Müll entsorgt: Sie wurden mit polizeilichen und militärischen Mitteln aus ihrer Heimat verjagt. In der Reportage spricht ein Pole über das „Kriegstrauma“ der Polen. Dabei handelte es sich allerdings nicht um ein Trauma, sondern um die lange geplante und konsequent verfolgte Absicht einer chauvinistischen Expansionspolitik, die keinerlei Rücksicht auf Recht, Moral und die Lehren des Christentums nahm. Und das alles Jahre nach dem Ende des Krieges, also in sogenannten „Friedenszeiten“.

    Zum Vergleich siehe:
    https://silesiaweb.net/der-polnische-westgedanke-und-seine-folgen/ sowie viele weitere Beiträge unter dieser Adresse.

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